Bauen

Der Siza-Pavillon. (Foto: Tomas Riehle)

06.10.2014

Auszeichnung für drei oberbayerische Architekturbüros

Fritz-Höger-Preis 2014: Grand Prix für Rudolf Finsterwalder

Vor Kurzem war das Deutsche Architekturzentrum (DAZ) in Berlin Schauplatz der Verleihung des Fritz-Höger-Preises 2014 für Backstein-Architektur. Großer Sieger des Abends waren Álvaro Siza und Rudolf Finsterwalder, die für den Siza-Pavillon Insel Hombroich mit dem Grand Prix geehrt wurden. Auch die Architekturbüros Bembe Dellinger Architekten aus Greifenberg sowie Hild und K Architekten aus München erhielten eine Auszeichnung im Rahmen des begehrten Architekturpreises.
Mit über 500 eingereichten Projekten und großer internationaler Resonanz hat der zum dritten Mal ausgelobte Fritz-Höger-Preis 2014 für Backstein-Architektur seinen festen Platz unter den bedeutenden Architekturpreisen gefunden und präsentiert einmal mehr einen beeindruckenden Querschnitt internationaler Backstein-Architektur. Gleich drei Architekturbüros aus Oberbayern konnten die hochkarätige Expertenjury überzeugen und zählen damit zu den diesjährigen Preisträgern.

Solide Erscheinung

Winner Grand Prix und damit Gesamtsieger des Wettbewerbs: Álvaro Siza/Rudolf Finsterwalder, Stephanskirchen mit dem Projekt: Siza-Pavillon Insel Hombroich, Neuss-Holzheim. „Der Siza-Pavillon auf der Raketenstation, nahe der Museumsinsel Hombroich, besticht durch seine solide Erscheinung und eine elegante Leichtigkeit. Der schlichte, eingeschossige Backsteinbau wächst aus der Landschaft heraus und führt zugleich in sie hinein. Das kompakte und geschlossen wirkende Gebäude überrascht durch den mühelos fließenden Übergang von Innen- und Außenräumen und seine großzügige Öffnung hinein in die umgebende Landschaft. Der Backstein vermittelt sich hier selbst in seiner Sinnlichkeit und rahmt malerische Ausblicke in die umgebenden Obstwiesen und Felder. Die sich draus entwickelnden introvertierten und extrovertierten Räume ergänzen durch den Einsatz von massiven Eichendielen und schlichten weißen Wänden die Materialkombination. Das Gebäude kombiniert portugiesischem Zauber mit sinnlich präziser Baukunst und zeigt beispielhaft den souveränen Einsatz des Materials Backstein in seiner einfachen Form inmitten der niederrheinischen deutschen Landschaft,“ so das Statement der Jury.

Wiederbelebung des Ortskerns

Ebenfalls ausgezeichnet und Winner Special Mention in der Kategorie „Öffentliche Bauten, Sport und Freizeit“: Bembe Dellinger Architekten, Greifenberg mit dem Projekt: Neue Ortsmitte Wettstetten.
Wiederbelebung des Ortskerns von Wettstetten: Als neue Ortsmitte erfüllt das offene, geradlinig gestaltete Gebäudeensemble nicht nur funktionale, sondern vor allem auch soziale und städtebauliche Ansprüche.
Winner Special Mention in der Kategorie „Öffentliche Bauten, Sport und Freizeit“ war Hild und K Architekten, München mit dem Projekt: TU München Gebäude 0505. Verbindendes Element: Die lebendig gestaltete Backsteinfassade vermittelt zwischen den verschiedenartigen Bestandsgebäuden und verleiht dem architektonischen Kontext des Orts neue Qualität – optisch und energetisch. (BSZ)

(Die neue Ortsmitte Wettstetten und das Gebäude 0505 der TU München - Fotos: Stefan Müller/Michael Heinrich)

 

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