Bauen

Die Neubauten im Modell. (Foto: Staatliches Bauamt München1)

20.04.2015

Bau bei laufendem Betrieb

Erster Spatenstich für neue Kinderkrippe bei der Regierung von Oberbayern

Letzte Woche wurde der erste Spatenstich für den Bau der neuen Kinderkrippe bei der Regierung von Oberbayern gesetzt. „Dies ist ein wichtiger Meilenstein für uns“, betonte Regierungspräsident Christoph Hillenbrand. „Die Regierung möchte in allen Bereichen ein vorbildliches, familienfreundliches Arbeitsumfeld für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schaffen. Beruf und Familie müssen miteinander vereinbar sein. Das ist, was wir uns unter einem modernen und attraktiven Arbeitgeber vorstellen“, so Hillenbrand. Die Krippe ist auch eines der Leuchtturmprojekte des Familienpakts Bayern. Bereits 2009 hatte sich die Regierung einem Auditierungs- und Zertifizierungsprozess „Beruf und Familie“ gestellt und in diesem Rahmen das Zertifikat „audit berufundfamilie“ erhalten. Diese Auszeichnung wurde 2012 erneut bestätigt. Hillenbrand freute sich außerordentlich, zusammen mit Staatskanzleiminister Marcel Huber sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Regierung den feierlichen Spatenstich für den Neubau der Kinderkrippe, einer neuen Kantine sowie eines Besprechungszentrums im Innenhof des Regierungsgebäudes setzen zu können.

Ein Investitionsvolumen von 14 Millionen Euro

Der Bau der neuen Kantine sowie das neue Besprechungszentrum werden die bei der Regierung von Oberbayern seit vielen Jahren angespannte Raumsituation verbessern. Zusätzlich wird durch die Generalsanierung eines Gebäudeteils der Energieverbrauch deutlich gesenkt. Als energetischer Standard gelten die Anforderungen der EnEV 2009. Anlagenkomponenten wie Regenwassernutzung, Erdwärmetauscher für Kühlung und Lüftung kommen zum Einsatz. Ab Juni 2015 zieht der Schulbereich vorübergehend in gut erreichbare Büroräume nahe der Hackerbrücke um. Die Neubauten haben ein Gesamtvolumen von rund 14 Millionen Euro. Hillenbrands besonderer Dank galt dem Bauministerium und der Obersten Baubehörde, die sich erfolgreich für dieses Projekt und seine Finanzierung eingesetzt hatten.
Eine Baustelle im Innenhof des Regierungsgebäudes bei laufendem Betrieb wird natürlich eine große Herausforderung - logistisch für die Bauschaffenden aber auch für alle Mitarbeiter im Hause, die sich zudem etwa den unvermeidbaren Lärm und manche weitere Unannehmlichkeit mit allen Anwohnern teilen. 
Das Regierungsgebäude, ursprünglich in den Jahren 1856 bis 1864 unter König Maximilian II. errichtet und von seinem Architekten Friedrich Bürklein geplant, wurde während des Zweiten Weltkriegs fast ganz zerstört. Nur die bis heute das Münchner Zentrum bereichernde Fassade an der Maximilianstraße ist erhalten geblieben und zuletzt umfassend renoviert worden. Der Flügel am Karl-Scharnagl-Ring stammt aus den 1930er Jahren, der Anbau an der St. Anna Straße aus den 1960er Jahren. (BSZ)

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