Bauen

19.11.2014

Baufreigabe erteilt

180 Millionen Euro für das Klinikum der Uni Erlangen-Nürnberg

Für die chirurgischen Fächer beim Klinikum der Universität Erlangen-Nürnberg wird neu gebaut. Die Chirurgie erhält 20 neue moderne OP-Säle, zwei Intensivpflegestationen und einen Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach. „Bayern investiert 180 Millionen Euro, um den hohen medizinischen Standard der Universität Erlangen-Nürnberg auch künftig zu erhalten“, teilte Finanzminister Markus Söder mit. Die Baufreigabe für die 2. Teilbaumaßnahme mit Kosten von rund 176 Millionen Euro für die Errichtung des Neubaus mit einer Nutzfläche von über 15 000 Quadratmetern wurde jetzt erteilt. Die 1. Teilbaumaßnahme mit der Baufeldfreimachung ist bereits in Ausführung. Die Kosten hierfür belaufen sich auf knapp vier Millionen Euro.

Ein wichtiger Baustein

„Der Funktionsbau des Operativen Zentrums (OPZ) für die Unterbringung der Funktionsbereiche der Chirurgischen Fächer am Universitätsklinikum Erlangen ist ein ausgesprochen wichtiger Baustein des Struktur- und Entwicklungskonzepts für das Universitätsklinikum Erlangen“, hob Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle hervor. Derzeit sind die operativen Kliniken und Abteilungen der Chirurgie überwiegend in Gebäuden aus den 1950er und 1960er Jahren untergebracht. Im Jahr 2000 wurde für das Universitätsklinikum Erlangen-Nürnberg ein Struktur- und Entwicklungskonzept erstellt. „In den letzten 15 Jahren wurden zur Weiterentwicklung des Universitätsklinikums Erlangen-Nürnberg bereits über 250 Millionen Euro investiert“, betonte Söde.r Zuletzt wurde im November 2012 der Neubau des Bettenhauses eingeweiht.
Das künftige OP-Zentrum soll zudem erforderliche Intensivbetten umfassen. Neben der Chirurgischen Röntgendiagnostik und weiterer diagnostischer Einrichtungen soll in dem Neubau insbesondere auch die Chirurgische Poliklinik integriert werden. Der Neubau erfolgt barrierefrei. Durch den Einsatz von Wärmerückgewinnung kann mit dem Neubau jährlich rund 486  Tonnen CO2 eingespart werden. Eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach mit einer Leistung von 44 kWp spart weitere fünf Tonnen CO2. (BSZ)

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