Bauen

30.07.2010

Baukulturelles Erbe

Städtebaulicher Denkmalschutz

„Heuer können wir mit 15,5 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz zur Modernisierung und Erhaltung besonders denkmalgeschützter Altstadt- und Ortskernbereiche beitragen. Die Beteiligung von 71 Programmkommunen am Städtebauförderungsprogramm zeigt, dass der Erneuerungsbedarf für das baukulturelle Erbe nach wie vor sehr hoch ist. Mit den kommunalen Anteilen von 10,3 Millionen Euro ergibt sich ein Gesamtinvestitionsvolumen von 25,8 Millionen Euro. Die Gelder kommen vor allem den Städten und Gemeinden im ländlichen Raum zugute“, teilte Innenminister Joachim Herrmann mit.
Auch 2010 können die Kommunen laut Herrmann sofort mit der Umsetzung der geplanten Maßnahmen beginnen, noch bevor das Programm Städtebaulicher Denkmalschutz vom Bund bestätigt wurde. „So können wir der Bauwirtschaft wertvolle Impulse geben.“ In insgesamt acht Programmen der Städtebauförderung stehen 2010 rund 142,5 Millionen Euro Landes-, Bundes- und EU-Finanzhilfen für förderfähige Maßnahmen von rund 237 Millionen Euro zur Verfügung. Das damit angestoßene Investitionsvolumen beträgt erfahrungsgemäß ein Vielfaches. Förderschwerpunkte sind im Programmjahr 2010 die Städte Abensberg und Hiltpoltstein.
In der Altstadt von Abensberg entstehen bei der Sanierung des ehemaligen Klosters Aventinum zusätzliche Veranstaltungsräume sowie Räume für die Volkshochschule und die Musikschule. Die ehemalige Residenz der Stadt Hilpoltstein bietet nach der Sanierung Platz für die Bücherei, Ausstellungsräume und eine Bürger- und Tourismusinformation. Aufgrund der großen Nachfrage wurden heuer 17 Kommunen neu ins Programm aufgenommen. (BSZ)

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