Bauen

Vor der neuen Empfangstheke der Fakultät Design in Coburg, einem Förderprojekt der Stiftung Bayerisches Baugewerbe: (v.l.) Helmut Bielenski; BBIV-Bezirksvorsitzender Karl-Günter Krauß; BBIV-Hauptgeschäfts-führer Thomas Schmid und Michael Pötzl, Präsident der HS Coburg. (Foto: BBIV)

10.11.2014

Brücken-Screening

Hochschule Coburg und Bayerische Bauindustrie stellen neues Forschungsprojekt vor

Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Hochschule Coburg präsentierte die Bayerische Bauindustrie gemeinsam mit den Fakultäten Design und Architektur das jüngste Forschungsprojekt der Hochschule mit dem Titel „Brücken-Screening“. Darin wird sich die HS Coburg bis zum Frühjahr/Sommer 2015 dem brisanten Thema des Sanierungsbedarfs bei Brücken in der Region widmen. Ziel ist es, am Beispiel der Stadt Lichtenfels und des Landkreises Bayreuth und mit Unterstützung der Regierung von Oberfranken den Zustand kommunaler Straßenbrücken zu untersuchen und eine Bewertungsmatrix zu entwickeln, anhand derer die Kommunen den gesamten Brückenbestand dokumentieren und Investitionen für die Instandsetzung langfristig planen können.
Thomas Schmid, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Bauindustrieverbands (BBIV): „Mit Projekten wie dem Brücken-Screening der Hochschule Coburg richten wir den Blick der Öffentlichkeit nicht nur nach Coburg, sondern auch auf die Tatsache, dass wir als Gesellschaft nicht länger um die Sanierung der Infrastruktur herumkommen.“
Die Matrix soll in Zukunft auch bayernweit als Instrument dienen, mit dem Städte und Gemeinden den Zustand und Sanierungsbedarf bei Straßenbrücken ermitteln können. Die Bestimmung des optimalen Zeitpunkts zur Sanierung einer Brücke ist ein weiteres wichtiges Ziel des Projekts, fügte Michael Pötzl, Präsident der HS Coburg, an.
Den Bedarf nach einer Bewertungsmatrix deckte die 2013 erschienene Difu-Studie über kommunale Straßenbrücken auf. Darin werden die Kosten für Ersatzinvestitionen allein in Bayern auf rund drei Milliarden Euro bis 2030 geschätzt. Daten zum Zustand und Erneuerungsbedarf konkreter Projekte existieren bislang nicht. Sie sind jedoch notwendig, damit die Kommunen Fördermittel zur Erhaltung der Infrastruktur beantragen können. (BSZ)

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