Bauen

Qualitätskontrollen beim Bau eines Einfamilienhauses: Derzeit wichtiger denn je. (Foto: VQC)

05.03.2015

Das Gefühl, nicht auf Sand gebaut zu haben

Unabhängige Qualitätskontrollen am Bau

Für die meisten Deutschen ist der Bau oder der Kauf eines Einfamilienhauses die größte Investition ihres Lebens. Jede Nachbesserung an der Immobilie kann Nachfinanzierungen zur Folge haben, die über Jahre hinweg spürbar das Budget belasten. Um diese nachgelagerten Risiken zu minimieren, gehen immer mehr Bauherren auf Nummer sicher und engagieren während des Bauprozesses einen unabhängigen Sachverständigen. Eine der führenden Sachverständigen-Organisationen im deutschen Bauwesen ist der Verein zur Qualitäts-Controlle am Bau e.V. (VQC) mit Sitz in Göttingen.
Mehr als 2500 Einfamilienhäuser haben die Sachverständigen nach Aussage des Vorsitzenden Udo Schumacher-Ritz 2014 begleitet – ein Plus von 35 Prozent zum Vorjahr. „Baumängel verursachen Schäden – Schäden verursachen Kosten: Und genau diese möglichen Zusatz-Kosten können Bauherren-Familien finanziell ruinieren“, so der VQC-Vorsitzende. „Meist erfüllen sich junge Familien den Traum vom Eigenheim und bei ihnen sind spürbare Nachfinanzierungen schlicht eine Katastrophe“, so Schumacher-Ritz weiter. Aus diesem Grund sei es nachvollziehbar, dass immer mehr Bauherren die Kosten von etwa 2000 Euro pro Qualitäts-Kontrolle gleich mit in die Baukosten einkalkulieren, dafür aber wieder ruhig schlafen können. Dieser Betrag wird in etwa fällig, wenn der Einfamilienhaus-Bauherr eine begleitende Qualitätskontrolle durch VQC-Ingenieure bucht. Dafür erhält der Bauherr während der Bauphase insgesamt vier Qualitätskontrollen, einen Luftdichtigkeits-Test (Blower-Door) inklusive sowie ein Qualität-Zertifikat. Und zu guter Letzt: Das Gefühl, nicht auf Sand gebaut zu haben. (BSZ)

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