Bauen

Lotterie-Präsident Erwin Horak (l.) und Finanzminister Markus Söder bei der Enthüllung des Logos am neuen Lottogebäude. (Foto: Friedrich H. Hettler)

17.12.2014

Das Glück hat ein neues Zuhause

Die Staatliche Lotterieverwaltung in München ist vom Karolinenplatz auf die Theresienhöhe umgezogen

Die Staatliche Lotterieverwaltung in München ist umgezogen und zwar vom Karolinenplatz auf das alte Messegelände auf der Theresienhöhe. „Das Glück wohnt jetzt auf der Theresienhöhe“, freute sich Finanzminister Markus Söder anlässlich der offiziellen Eröffnung des neuen Lottogebäudes. Das repräsentative Gebäude, an einem attraktiven Standort ist für die Mitarbeiter, Kunden und Gewinner mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen, erklärte Erwin Horak, Präsident der Staatlichen Lotterieverwaltung. Horak gab auch unumwunden zu, anfangs von den Umzugsplänen nicht begeistert gewesen zu sein, zeigte sich jetzt aber zufrieden mit der Standortwahl. Die Mitarbeiter gingen sogar auf die Straße, um den Standort Karolingenplatz zu erhalten. Allerdings sah beziehungsweise sieht Horak im Umzug auch eine Chance für Lotto Bayern. Und Söder ergänzte: „Wir haben nach dem Karolinenplatz wieder einen attraktiven Standort mitten im Stadtgebiet gefunden, sogar einen 1-A-Standort."
Der Minister hob bei der Eröffnungsfeier auch hervor, dass dieser Umzug nicht ein Kernwunsch von ihm gewesen ist, unterstrich aber das klare Bekenntnis zum Standort München und zur staatlichen Lotterieverwaltung. Ferner können jetzt alle Mitarbeiter in einem Haus untergebracht werden - vorher waren sie auf fünf Gebäude verteilt. Zudem habe man auch ein entsprechendes Arbeitsumfeld geschaffen, um gute Leute zu halten beziehungsweise zu gewinnen. Und last but not least sollte man dem Gebäude auch ansehen, wo Lotto Bayern untergebracht ist, so Söder.
Am neuen Standort auf der Theresienhöhe beziehen die rund 300 Beschäftigten auf knapp 12 000 Quadratmeter Büroflächen moderne, zeitgemäße Räume, die den organisatorischen und technischen Anforderungen von Lotto Bayern optimal entsprechen. Die Beschäftigten sorgen bei Lotto Bayern dafür, dass jede Woche rund 2,5 Millionen Spielaufträge mit Spieleinsätzen von 20 Millionen Euro ordnungsgemäß bearbeitet und die Gewinne ausbezahlt werden. An den Staatshaushalt führt das Unternehmen jährlich rund 400 Millionen Euro ab. „Diese verwenden wir für vielfältige kulturelle und soziale Zwecke, die ohne Lotto nicht finanziert werden könnten“, betonte Söder.
Die ehemaligen Lotto-Gebäude am Karolinenplatz werden nach dem Auszug von acatech, der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, genutzt. „Diese, für den Technologie-, Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort München zentrale Einrichtung, kann so dauerhaft in München gehalten werden“, hob der Minister hervor.
(Friedrich H. Hettler)

(Söder beglückwünscht Horak zum neuen Lottogebäude, das als Adresse Theresienhöhe 11 hat; Druck und Präsentation von Losen; der Eingangsbereich zu Lotto Bayern - Fotos: Friedrich H. Hettler)

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