Bauen

Die Fassadse des Neubaus zur Fußgängerzone hin. (Foto: Bayerische Hausbau)

19.04.2013

Der begrünte Innenhof als Blickfang

Anfang Oktober 2013 soll das Joseph Pschorr Haus in der Münchner Fußgängerzone fertiggestellt sein

Auf dem rund 5000 Quadratmeter großen Grundstück zwischen der Neuhauser Straße, der Eisen-mannstraße und dem Altheimer Eck entwickelt die Bayerische Hausbau mit dem Joseph Pschorr Haus ein modernes Geschäftshaus für Einzelhandel, Mietwohnungen sowie eine Tiefgarage. Das Gebäude wird nach dem Entwurf des Berliner Architekturbüros Kuehn Malvezzi realisiert.
Da im Einzelhandelsbereich der Trend stark in Richtung Differenzierung geht, zieht die Bayerische Hausbau drei individuelle Shoplösungen mit klar umrissenen Verkaufsflächen dem klassischen Kaufhaus vor. Neben dem Einzelhändler Mango, der auf rund 2300 Quadratmetern den größten Mango-Store weltweit eröffnen wird, mieten die amerikanische Modekette Forever 21 rund 6800 Quadratmeter und das Sportfachgeschäft SportScheck rund 10 000 Quadratmeter an.
Die Flächen für Einzelhandel verteilen sich auf Erdgeschoss, drei Obergeschosse sowie ein Untergeschoss des Joseph Pschorr Hauses. In der vierten und fünften Etage werden insgesamt 25 Mietwohneinheiten auf rund 2600 Quadratmetern im gehobenen Segment untergebracht. Dabei variieren die Wohnungsgrößen zwischen 40 und 200 Quadratmetern. Der Mietpreis pro Quadratmeter wird dabei nicht unter 25 Euro liegen, so Jürgen Büllesbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bayerischen Hausbau.
Im zweiten und dritten Untergeschoss befindet sich die öffentliche Tiefgarage. In der untersten Etage stehen Flächen für die Anlieferung, das Lager und die technischen Zentralen bereit.
Ein Highlight des Entwurfs der Architekten Kuehn Malvezzi ist ein großer, sich nach oben erweiternder Lichthof an historischer Stelle in der Mitte des Gebäudes. Wie eine Theaterbühne ist er von den Verkaufsräumen auf der Nordseite zu sehen. Die Bühne bildet ein gläsernes Gewächshaus, das vertikal angeordnet ist und sich über die gesamte Gebäudehöhe erstreckt. In den gefalteten beschichteten Glasflächen des Innenhofs spiegeln sich die Pflanzen für den Betrachter wie in einem riesigen Kaleidoskop. Eine ausgefeilte Technik sorgt für das notwendige Klima im Gewächshaus. Der Lichthof dient aus Sicherheitsgründen jedoch lediglich als Blickfang und ist nicht öffentlich begehbar.
Das Gebäude, das die Bayerische Hausbau weiterhin in ihrem Bestand halten wird, wurde im Dezember 2010 mit dem Vorzertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen in Gold ausgezeichnet. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Anfang Oktober 2013 geplant. (Friedrich H. Hettler)

(Baubeginn für das Joseph Pschorr Haus war im April 2011; hier entsteht der begrünte Innenhof - Fotos: Bayerische Hausbau)

Einen Online-Kommentar verfassen - so geht's

Scrollen Sie einfach ans Ende des Artikels, den Sie kommentieren wollen und geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und einen nickname an. Die Nennung Ihres Namens ist freiwillig. Für die Nutzer sichtbar ist in jedem Fall NUR der nickname. Sie müssen sich auch nicht auf unserer Homepage anmelden. Aber unsere Netiquette akzeptieren. Und schon können Sie loslegen!

Kommentare (0)

Es sind noch keine Kommentare vorhanden!

Neuen Kommentar schreiben

Die Frage der Woche

Frage der Woche KW 33 (2017)

Soll die elektronische Gesundheitskarte abgeschafft werden?

Umfrage Bild
 

Lesen Sie dazu in der Bayerischen ­Staatszeitung vom 18. August 2017 auch die Standpunkte unserer Diskutanten:


Wieland Dietrich,
Vorsitzender der Freien Ärzteschaft e.V.

(JA)


Melanie Huml (CSU), bayerische Gesundheitsministerin

(NEIN)

arrow
Facebook
Vergabeplattform
Vergabeplattform

Staatsanzeiger eServices
die Vergabeplattform für öffentliche
Ausschreibungen und Aufträge Ausschreiber Bewerber

E-Paper
Unser Bayern

Die kunst- und kulturhistorische Beilage der Bayerischen Staatszeitung

Unser Bayern

LesenNachbestellen

Nur für Abonnenten

Shopping
Anzeigen Mediadaten
eaper
E-Paper
ePaper
zum ePaper
Abo Anmeldung

Benutzername

Kennwort

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.