Bauen

Die Regierung von Oberbayern mit der Maximilinastraße und im Hintergrund das Maximilianeum. (Foto: Regierung von Oberbayern)

13.09.2013

Der vergessene Architekt

Friedrich Bürklein zum 200. Geburtstag

Maximilianeum, Maximilianstraße, Rondell Max II.–Denkmal, Maximilianstil – alles ist vom Namen des dritten bayerischen Königs okkupiert, die Geschichte ist nie gerecht, sie dient nur den Mächtigen. Wer aber kennt Bürklein, Friedrich Bürklein? Den Mann, der die mehr als diffusen Wünsche des Königs umgesetzt hat, der sie in eine unglaublich schöne Form gebracht hat, der Architekt, der für München das Quartier geplant und gebaut hat, wo München wirklich Weltstadt ist. Von Friedrich Bürklein spricht man nicht, ihn hat die Stadt vergessen. Friedrich Bürklein wurde 1813 in Burk bei Dinkelsbühl geboren, als Sohn eines Lehrers. Begabt zum Zeichnen, schickt man ihn als 15- Jährigen nach München zum Studium der Architektur. Ludwig I. ist damals König, der Klassizist Leo von Klenze unumschränkter Herrscher des Münchner Bauwesens. Und der junge Bürklein erlebt, wie schnell sich die Gunst der Könige wandelt, er wird Zeuge des Sturzes von Klenze und des Aufstiegs seines Akademielehrers Friedrich von Gärtner. Er wird dieses königliche Liebesroulette eines Tages selbst erfahren. Gärtner wird sein Vorbild. Er signiert wie Gärtner und er entwirft wie Gärtner. Und Gärtner nimmt den begabtesten, aber auch ärmsten seiner Schüler in sein Atelier auf ... (Dieter Wieland)

(Lesen Sie den kompletten Artikel am 20. September 2013 in der gedruckten Ausgabe der Bayerischen Staatszeitung)

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