Bauen

14.03.2014

Eine echte Traumaufgabe

Mathias Pfeil in sein neues Amt als Generalkonservator eingeführt

Seit 1. März 2014 ist Mathias Pfeil der neue Generalkonservator des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege und damit Nachfolger von Egon Johannes Greipl. Das Landesamt für Denkmalpflege ist die zentrale Fachbehörde des Freistaats für Denkmalschutz und Denkmalpflege. Es berät und informiert in allen Fragen der Denkmalpflege und fördert denkmalpflegerische Maßnahmen auch finanziell.
Pfeil ist Architekt und war zuletzt Leiter der Bauabteilung der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen. Der neue Generalkonservator war unter anderem aber auch als Referent und Referatsleiter in der Regierung, der Obersten Baubehörde und der Staatskanzlei tätig. Kunstminister Ludwig Spaenle lobte ihn im Rahmen der Amtseinführung als ausgewiesenen Kenner im Bereich des Denkmalschutzes. Pfeil verfüge über profunde Kenntnisse in der Denkmalpflege sowie im Umgang mit privaten und kommunalen Denkmaleigentümern sowie staatlichen Stellen.
Spaenle betonte, dass der Erhalt und die Pflege des kulturellen Erbes zwar aufwändig seien, „aber es lohnt sich auch für künftige Generationen“. Der Minister ist sich sicher, dass Pfeil sämtliche Facetten der Denkmalpflege fachlich fundiert sowie umsichtig und nachhaltig gegenüber allen Gesprächspartner vertreten wird.

"Es geht um unser gebautes Erbe"

Sein neues Amt bezeichnete Pfeil bei der Amtseinführung als „echte Traumaufgabe“, um aber gleich die Frage zu stellen, worum es bei dieser neuen Aufgabe geht. „Es geht um unser gebautes Erbe. Denkmäler sind unsere ständigen Wegbegleiter, oft ohne dass wir uns dessen überhaupt bewusst sind. Egal, wohin uns unser Weg in Bayern auch führt, Denkmäler werden uns fast überall begegnen, sie prägen unsere Umwelt. Ständig werden wir so mit unserer Geschichte konfrontiert und das müssen wir für uns – und für unsere Nachfahren – bewahren und weiterentwickeln, denn es geht auch darum, Geschichte zukunftsfähig zu erhalten.“
Für Pfeil vereint ein Denkmal immer zugleich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Dieser Dreiklang gehöre zu jedem Denkmal, egal ob Bau-, Kunst- oder Bodendenkmal. „Wir müssen uns immer wieder von neuem die Frage stellen, wie wir heute mit diesem Denkmal-Dreiklang umgehen, welche Chancen, aber auch welche Risiken damit verbunden sind.“ Er ist der festen Überzeugung, dass auch hier die Zukunft ohne Willen zu Veränderungen und Wandel nicht bewältigt werden kann. Wandel bedeute zwar neue Herausforderungen, aber auch Chancen. Diese müsse man nutzen. (Friedrich H. Hettler)

(Der neue Generalkonservator Mathias Pfeil - Foto: BLFD)

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