Bauen

So soll es 2014 aussehen, das Boarding-House. (Foto: IZB)

28.03.2013

Futuristisch anmutend

Spatenstich für das neue Boarding-House auf dem Campus Martinsried

Mitte letzter Woche erfolgte der Baubeginn des Boarding-House auf dem Wissenschaftscampus Martinsried bei München. „Martinsried bekommt ein neues Wahrzeichen: Das 28 Meter hohe Boardinghouse wird zum architektonischen und kommunikativen Mittelpunkt des High-Tech-Campus. Hier entsteht im wahrsten Sinne des Wortes ein Leuchtturm-Projekt. Das Boardinghouse erfüllt hierbei gleich drei lang gehegte Wünsche auf einmal: Wir schaffen ein topmodernes Kommunikationszentrum für Spitzenforschung, Gastwissenschaftlern ermöglicht es kurze Wege zu Instituten und Unternehmen und wir legen damit gleichzeitig eine weitere Keimzelle für neue Ideen und Innovationen“, erklärte Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) in seiner Rede zum Spatenstich.

Siebenstöckiges Gebäude mit 42 Zimmern


Nach zweijähriger Planungsphase ist Peter Hanns Zobel, Geschäftsführer der Fördergesellschaft IZB mbH (Innovations- und Gründerzentrum für Biotechnologie), glücklich über den Baubeginn. „Eine aktuell durchgeführte Umfrage zeigt, dass die Firmen im IZB das Netzwerk des Campus Martinsried intensiv nutzen und zahlreiche Kooperationen eingehen. Die marktwirtschaftliche Umsetzung von Forschungsergebnissen zu fördern und den Dialog der Spitzenforscher zu intensivieren, sind Intentionen des Boarding-House.“
Mit der Planung des Boardings-House beauftragt wurde das Münchner Architekturbüro Stark, das nach einem Ausschreibungsverfahren mit der Entwurfsplanung beauftragt worden ist. Das Campus-Hotel wird direkt auf dem Gelände des IZB errichtet.
Das siebenstöckige, futuristisch anmutende Gebäude soll mit 42 Zimmern und einem eigenen Restaurant Gastwissenschaftler des Campus aus aller Welt unterbringen. Kernstück des Boarding-Houses ist der Faculty Club, in dem sich Wissenschaftler, Firmenchefs und Kooperationspartner regelmäßig in angenehmer Atmosphäre über Forschungsergebnisse und mögliche gemeinsame Projekte austauschen können. Damit entsteht ein neues Kommunikationszentrum für Spitzenforschung auf dem Wissenschaftscampus Martinsried.
Mit einem Gesamtvolumen von 8,3 Millionen Euro wurde das Projekt im Jahre 2012 mit einer Million Euro und in 2013 mit weiteren drei Millionen Euro über das bayerische Wirtschaftsministerium gefördert. Die übrigen 4,4 Millionen Euro werden von der Fördergesellschaft IZB mbH selbst und über Banken finanziert. Die Fertigstellung des Campus-Hotels ist für Ende 2014 geplant. (BSZ)

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