Bauen

Das Neubauprojekt in der Kreuzwegstraße. (Grafik: GEWOBAU)

04.05.2015

Gemeinschaftliches Wohnen statt anonymer Wohnblock

GEWOBAU Schwabach bautb in der Kreuzwegstraße

Die Bagger stehen schon in den Startlöchern: Jetzt dürfen sie loslegen. Vor Kurzem wurde der symbolische Spatenstich für das Neubauprojekt in der Kreuzwegstraße in Schwabach gesetzt. Bis Ende 2016 beziehungsweise Anfang 2017 entstehen hier 34 moderne und barrierearme Wohnungen für Menschen mit niedrigeren Einkünften - sowie Raum für ein innovatives Wohnkonzept unter dem Motto „Miteinander wohnen“. Das Projekt wird von Bund und Land gefördert. 
„Mit diesem Projekt macht die GEWOBAU Schwabach ihrem Leitspruch `Wohnen nah am Menschen´ alle Ehre“, so Oberbürgermeister Matthias Thürauf. „Gerade Geringverdiener haben es auf dem freien Wohnungsmarkt schwer. Es freut mich, dass wir in Schwabach mit der neuen Wohnanlage nicht nur das Angebot in diesem Segment erweitern, sondern darüber hinaus attraktiven Wohnraum schaffen, in dem sich auch ältere oder in der Beweglichkeit eingeschränkte Menschen wohlfühlen können.“ Von einem Zimmer bis zu vieren: Alle Wohnungen der Anlage sind nach Süden ausgerichtet und über den zentralen Aufzug und den Laubengang barrierefrei erreichbar. Zudem überzeugt die Anlage mit ihrer zentralen Lage und bietet eine dementsprechend optimale Infrastruktur: Der Stadtbus hält quasi vor der Haustür, Geschäfte, Schulen und Apotheken befinden sich in direkter Nachbarschaft. „Wir haben bei der Planung von Beginn an darauf geachtet, unseren zukünftigen Mietern ein komfortables Zuhause zu schaffen, in dem sie auch in fortgeschrittenem Lebensalter zurechtkommen“, so GEWOBAU-Geschäftsführer Harald Bergmann. 
Angeregt durch die Zukunftskonferenz der Stadt Schwabach wird in der Kreuzwegstraße 32 ein generationsübergreifendes „Miteinander Wohnen“-Projekt ins Leben gerufen. Der Hausgemeinschaft Kreuzwegstraße steht ein Gemeinschaftsraum mit Garten zur Verfügung, verwaltet von dem noch zu gründenden Trägerverein "Lebendige Nachbarschaft Hand in Hand". „Unser Wunsch ist, dass sich ein lebendiges Miteinander entwickelt und die Mieter sich gegenseitig im Alltag unterstützen“, so Angelika Majchrzak-Rummel. „Hilfe zur Selbsthilfe kann gerade auch Senioren und Familien mit geringem Einkommen finanziell entlasten und ein neues Selbstwertgefühl vermitteln.“ Die potenziellen Mieter der Hausgemeinschaft Kreuzwegstraße haben sich bereits in der Planungs- und Bauphase kennengelernt. Sie treffen sich einmal im Monat im Johanniter Mehrgenerationenhaus "Zentrum Mensch" - der erste Baustein für eine lebendige Nachbarschaft ist gelegt. „Natürlich können sich noch weitere künftige Mieter beziehungsweise Interessierte in jeder Altersgruppe anschließen“, so Majchrzak-Rummel weiter. „Jeden letzten Samstag im Monat ab zehn Uhr kann man einfach vorbeikommen. Nachbarn aus der Umgebung oder Fördermitglieder für den Trägerverein sind ebenfalls willkommen.“ (BSZ)

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