Bauen

Der Eingangsbereich des neuen Gesundheitszentrums. (Foto: Michael Voit)

21.09.2012

Großzügig verglast und barrierefrei

Das neue Gesundheitszentrum in Freiham

Im neu entstehenden Stadtteil Freiham im Münchner Westen situiert, stellt das Gesundheitszentrum einen Teil des neuen Stadtteilzentrums dar. Die großzügig verglasten Einzelhandelsflächen im Erdgeschoss tragen der prominenten Lage am zentralen Platz des Stadtteils Rechnung und führen – wie auch die beiden Hauptzugänge – Kunden und Patienten ins Atrium, dem Herzstück des Gebäudes. Mit der Entwurfsplanung beauftragt waren a+p Architekten aus München.
Von hier aus werden über verglaste Aufzüge und eine Freitreppe die Praxisflächen in den drei Obergeschossen des Gesundheitszentrums erschlossen. Das Erschließungskonzept über Galerien ermöglicht wie auch die entsprechende technische Vorrüstung eine flexible Grundrissaufteilung der Praxen. So können verschiedenste Fachbereiche wie Radiologie, Onkologie oder auch Eingriffsräume integriert werden. Die rund 15 Fachrichtungen und vier Einrichtungen der medizinischen Leistungserbringung, vertreten durch bis zu 50 Fachärzten und Therapeuten, sollen abgerundet werden durch eine Apotheke, ein Sanitätshaus, einen Hörgeräteakustiker und einen Augenoptiker.

Das Atrium als Treffpunkt


Das offene Atrium dient zur leichten Orientierung und Auffindbarkeit der Praxen, als Ort der Begegnung und mit einem Café im Erdgeschoss als Treffpunkt und Wartebereich. Dabei unterstützen die großflächigen Verglasungen den Bezug von Innen nach Außen. Für die Erreichung der größtmöglichen Aufenthaltsqualität wurden Schall- und Klimasimulationen durchgeführt.
Besonderes Augenmerk wurde auf die Barrierefreiheit und die Nutzung des Gebäudes durch Personen, die oft mit höherer Sensibilität „belastet“ sind, gelegt.
Obgleich die Energie-Einsparverordnung (EnEV) 2007 noch aktuell gültig war, wurden bei der Planung bereits die Belange der EnEV 2009 berücksichtigt.  (BSZ)

(Das neue Gesundheitszentrum in Freiham - Foto: Michael Voit)

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