Bauen

Der Beilhack Campus bietet zentrumsnah zeitgemäße Bürofläche auf drei Etagen. (Foto: Goldbeck)

30.08.2013

Kurze Bauzeit, hohe Energieeffizienz

Beilhack Campus in Rosenheim eingeweiht

Rosenheim hat ein neues, topmodernes Büroareal: Der Beilhack Campus bietet zentrumsnah zirka 2200 Quadratmeter zeitgemäße Bürofläche auf drei Etagen. Zwischen 200 und 800 Quadratmeter groß sind die einzelnen Büros. Sechs Mieter teilen sich das Gebäude zurzeit. Nur eine Restfläche von 200 Quadratmetern steht noch zur Vermietung. Besonderer Pluspunkt der neuen Immobilie ist ihre hohe Energieeffizienz, für die unter anderem ein spezieller Energieboden sorgt, der im Sommer kühlt und im Winter heizt. Das Gebäude ist mit einer kontrollierten Be- und Entlüftung ausgestattet und um weitere Bauabschnitte erweiterbar.
Bauherr des Campus ist die Beilhack Immobilienverwaltung Rosenheim. Geplant wurde er vom Bielefelder Bauunternehmen der Goldbeck und dem Rosenheimer Architekturbüro Quest Architekten. Quest war an der Entwurfs- und Genehmigungsplanung sowie an der Innenarchitektur- und Brandschutzplanung beteiligt. Goldbeck realisierte ihn innerhalb von nur acht Monaten exakt innerhalb des geplanten Kostenrahmens von rund 3,5 Millionen Euro. Das Bauunternehmen, dessen Rosenheimer Geschäftsstelle mit sechs Mitarbeitern schon im Mai als erster Mieter in den Neubau einzog, baut mit systematisierten, industriell hergestellten Elementen aus eigener Fertigung. Damit kann es besonders kurze Bauzeiten einhalten.
In dieser Systembauweise entstand auch schon das benachbarte Parkzentrum Beilhack, das im März 2010 fertiggestellt wurde. Kernkompetenz der Rosenheimer Goldbeck Geschäftsstelle ist das Planen und Bauen von Hallen und Büroflächen für die mittelständische Wirtschaft in Südostbayern. Fünf Bauvorhaben werden in der Region zurzeit umgesetzt. Insgesamt ist das Unternehmen an 38 Standorten in Deutschland und Europa vertreten. Geschäftsstellenleiter Dieter Janshen: „Jetzt in einem selbst realisierten Gebäude arbeiten zu können, freut uns natürlich sehr. Damit können wir Kunden unsere Leistungen noch anschaulicher machen.“ Und auch die Mitarbeiter werten die Arbeitsatmosphäre in den neuen Räumen positiv. Einer wird übrigens noch gesucht: Die Stelle eines Bauleiters ist bei Goldbeck Rosenheim zurzeit vakant.
Nach einem Bericht von ovb-online betrachteten sowohl Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer (CSU) als auch Dieter Janshen, der Geschäftsstellenleiter der Baufirma Goldbeck, den Standort als ideal. „Es ist der Standort der kurzen Wege“, so Bauer. Bahnhof und Innenstadt seien in wenigen Minuten erreichbar, und auch die Nähe zur Autobahn könnte besser nicht sein.
Rosenheim brauche in Zukunft dringend noch mehr Standorte wie den Beilhack-Campus, um als attraktives Wirtschaftszentrum nachhaltig erfolgreich zu sein. Die derzeitigen Leerstände bei den Büros erklärte die Verwaltungschefin damit, dass sie nicht mehr dem Zeitgeist entsprächen: „Man müsste meines Erachtens überlegen, diese Flächen in ebenfalls dringend benötigten Wohnraum umzuwandeln.“ Fakt sei: Die Nachfragen nach hochwertigen und flexiblen Büroräumen belaufen sich laut der Wirtschaftsförderungsagentur der Stadt auf momentan rund 27.000 Quadratmeter: „Im Angebot haben wir jedoch nur rund 12.000 Quadratmeter.“ (BSZ)

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