Bauen

Das neue Logistikzentrum in Monheim. (Foto: Hama)

13.02.2015

Maximale Warenverfügbarkeit

Das neue Logistikzentrum des Monheimer Unternehmens Hama

Mit einem neuen, hochmodernen Logistikzentrum am Stammsitz in Monheim wird die Hama GmbH & Co KG den wachsenden Anforderungen der Handelspartner nunmehr noch besser gerecht. Die Logistik vom Wareneingang bis zum Versand wird auf insgesamt 80 000 Quadratmetern Grundfläche abgewickelt. Das sind mehr als elf Fußballfelder. Alleine die Versandlogistik nimmt davon 25 000 Quadratmeter und damit rund dreieinhalb Fußballfelder ein. Insgesamt 50 Millionen Euro nahm die Firma, die Zubehör rund um den Bereich Unterhaltungselektronik vertreibt, dafür in die Hand.
Zum Neubau erklärt Hama-Geschäftsführer Christoph Thomas, der Enkel des Firmengründers: „Die Erweiterung des Logistikzentrums ist zum einen in unserem sehr breit aufgestellten Produkt-sortiment begründet, das in der Vergangenheit stetig weiter angewachsen ist. Zum anderen werden wir aber auch von Serviceanforderungen unserer Handelspartner herausgefordert. Maximale Warenverfügbarkeit bei minimalen Lieferzeiten lautet die Devise. Bestmögliche Effizienz und schnellster Warenfluss muss darauf die Antwort lauten. Bereits bestehende Automatiklager werden in die Erweiterung eingebunden, Kommissionierflächen, die bisher verteilt sind, zusammengelegt und alles mit modernster Technik ausgestattet.“
Hama ist die Erfolgsgeschichte eines zukunftsorientierten Familienunternehmens, das sich vom „Ein Mann-Betrieb“ zu einer international renommierten Firma mit Tochterfirmen, Handelspartnern und Produktionsstätten auf allen Kontinenten entwickelt hat.
1923 gründete Martin Hanke in Dresden die Hamaphot KG, Photo-Großhandel und Herstellung von Laborgeräten und Aufnahmezubehör.1945, nach der Zerstörung des Dresdner Betriebs, erfolgte ein Neubeginn in Monheim. Der Name Hama setzt sich aus den Anfangsbuchstaben des Gründers zusammen. Erst 1993 wurde der Betrieb in Hama umbenannt.

Bis zu 2500 Mitarbeiter


Trotz hohem Automatisierungsgrad geht es auch bei Hama nicht ohne die menschliche Arbeitskraft, etwa an den Packplätzen, Umpackplätzen und im Verteilerbereich. Heute beschäftigt der Zubehörspezialist für Foto, Video, Audio, Computer und Telekommunikation bis zu 2500 Mitarbeiter, 1500 davon am Stammsitz in Monheim. Von diesen sind allein 120 damit beschäftigt, Ausschau nach neuen Entwicklungen zu halten und Produktdesigns zu entwerfen. Mittlerweile gehören auch Schulranzen, Rucksäcke, Küchenwaagen und Reisewecker zum Sortiment. Hama vertreibt neben eigenen Produkten auch zahlreiche Lizenzmarken. Das Unternehmen hat 17 Tochterfirmen in Europa und Asien. (FHH)

(Der Verteilerbereich - Foto: Hama)

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