Bauen

Rund zehn Millionen Euro nahm der Schwerlast-Spezialist für die Erweiterung in Memmingen in die Hand. (Foto: Goldhofer)

01.12.2016

Meilenstein für eine erfolgreiche Zukunft

Memminger Schwerlast-Spezialist nimmt neues Logistikzentrum und Büroflächen in Betrieb

Ein Meilenstein für die Goldhofer Aktiengesellschaft: Mit dem 6000 Quadratmeter großen, topmodernen Logistikzentrum mit 1800 Quadratmetern Bürofläche nahmen der Vorstandsvorsitzende Stefan Fuchs und sein Team jetzt ein ganz besonderes Gebäude in Betrieb. Das rund Zehn-Millionen-Euro-Projekt ist die größte Einzelinvestition in der Firmengeschichte und wichtiger Wegweiser für die erfolgreiche Zukunft des Traditionsunternehmens. Mit dem neuen Logistikgebäude optimiert Goldhofer, einer der Weltmarktführer für Schwertransportlösungen, die Prozessabläufe und steigert dabei gleichzeitig die Lieferbereitschaft. Kurze Wege und fortschrittliche Technik garantieren die optimale Verfügbarkeit von Produktionsteilen, eine effektivere Fertigung und schnellen Ersatzteilversand.

„Mit dem neuen Logistikzentrum zeigt der Hidden Champion eindrucksvoll, wer und was Goldhofer wirklich ist, nämlich ein leistungsfähiger Global Player. Es freut mich sehr, dass das Unternehmen dabei einmal mehr auf Memmingen setzt und mit seiner jüngsten Investition nachhaltig den Wirtschaftsstandort stärkt. Denn gerade auch für Memmingen hat Goldhofer eine große wirtschaftliche Bedeutung“, erklärte Memmingens Oberbürgermeister Ivo Holzinger bei der offiziellen Inbetriebnahmefeier des Neubaus.

Höchste Qualität und besten Service bieten


Auch der frühere bayerische Landwirtschaftsminister Josef Miller lobte das jüngste Bauprojekt der Schwerlast-Profis: „Das war eine kluge Entscheidung. Als dynamisches und ehrgeiziges Unternehmen will Goldhofer nicht nur die Gegenwart bestehen, sondern auch die Zukunft aktiv mitgestalten. Mit dem Bau des neuen Logistikzentrums haben sie die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche wirtschaftliche Zukunft der Firma Goldhofer geschaffen.“

In den Augen von Stefan Fuchs, dem Vorstandsvorsitzenden der Goldhofer Aktiengesellschaft, ist der Bau des neuen Logistikzentrums ein wichtiger Meilenstein: „Wir haben unser Unternehmen in den vergangenen Jahren Zug um Zug optimiert und uns als Qualitätsführer im weltweiten Wettbewerb etabliert. Dank der neuen Logistik- und Büroflächen sind die Arbeitsabläufe jetzt noch strukturierter, effizienter und schneller. So können wir unseren Kunden auch in Zukunft besten Service und höchste Qualität bieten und somit unsere Position am Markt nicht nur sichern, sondern auch weiter ausbauen.“
Andreas Müller, der als Geschäftsführer der Alois Müller Gruppe stellvertretend für die am Bau beteiligten Handwerker sprach, lobte die Goldhofer Aktiengesellschaft als verlässlichen Geschäftspartner und Auftraggeber. „Für ein Familienunternehmen wie Goldhofer zu arbeiten, macht immer Spaß. Da gilt noch der Handschlag und im vertrauensvollen Miteinander werden die besten Lösungen erarbeitet. Davon profitieren alle“, so der Geschäftsführer des Spezialisten für Anlagenbau, Energie- und Gebäudetechnik.

In der 14 Meter hohen neuen Logistikhalle von Goldhofer sind 18 000 verschiedene Artikel, also mehr als 90 Prozent aller Lagerartikel der Goldhofer Aktiengesellschaft, untergebracht. „Bisher gab es mehrere Lagerplätze auf dem Firmengelände, jetzt ist alles an einem Ort gebündelt. Das erhöht nicht nur die Sicherheit bei der Lagerung, sondern auch die Verfügbarkeit der Güter“, erklärt Betriebsleiter Alois Rothermel.

Das neue Logistikzentrum auf dem 100 000 Quadratmeter großen Firmen-Areal setzt auf modernste Technik. Ein teilautomatisiertes Hochregallager mit rund 8000 Paletten-Stellplätzen bringt das Material direkt zum Mitarbeiter und steigert damit nicht nur die Effektivität in der Kommissionierung, sondern optimiert gleichzeitig die Fehlervermeidung. Das Gleiche gilt auch für das vollautomatisierte Kleinteilelager, in dem rund 7000 Behälter gelagert werden. Für hohe Tonnagen und großvolumige Artikel steht zudem ein Kragarm-Lager mit mehr als 600 Stellplätzen für ein Gewicht mit bis zu einer Tonne zur Verfügung. Große Lagerartikel mit einem Gewicht von bis zu fünf Tonnen werden in dem 600 Quadratmeter großen Bodenlager untergebracht. Die Logistikhalle bietet zudem die Möglichkeit der Heck- und Seitenentladung.

1800 Quadratmeter Bürofläche

 

In den direkt angrenzenden 1800 Quadratmeter großen Büroflächen sind die komplette Konstruktion sowie die Serviceabteilung der Goldhofer Aktiengesellschaft untergebracht. „Hier profitieren wir von kurzen Wegen zur Lagerhalle. Das ist super clever und in unserem Fall viel sinnvoller als eine aufwendige Hightech-Lösung. Der schnelle Weg ins Lager spart vor allem unseren Mitarbeitern im Service Zeit und Nerven“, so Fuchs.

Goldhofer ist einer der internationalen Weltmarktführer für Transportequipment in den Bereichen allgemeiner Straßen-, Schwerlast- und Spezialtransport. Mit einer umfassenden und technologisch ausgereiften Produktpalette deckt Goldhofer die unterschiedlichsten Bedürfnisse für nahezu jede Transportaufgabe ab. Auf dem Betriebsgelände in Memmingen arbeiten mehr als 650 Mitarbeiter an innovativen Transportlösungen und fertigen technisch erstklassige Fahrzeuge im Nutzlastbereich von 25 bis über 10 000 Tonnen für anspruchsvolle Kunden rund um den Globus. Die Geschichte der Goldhofer Aktiengesellschaft reicht bis ins Jahr 1705 zurück. 2013 hat Goldhofer die Schopf Maschinenbau GmbH übernommen und weitet somit das Angebot im zivilen und militärischen Luftfahrtbereich weiter aus. (BSZ)

(Das neue Logistikzentru; die Logistikhalle ist 14 Meter hoch - Fotos: Goldhofer)

Einen Online-Kommentar verfassen - so geht's

Scrollen Sie einfach ans Ende des Artikels, den Sie kommentieren wollen und geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und einen nickname an. Die Nennung Ihres Namens ist freiwillig. Für die Nutzer sichtbar ist in jedem Fall NUR der nickname. Sie müssen sich auch nicht auf unserer Homepage anmelden. Aber unsere Netiquette akzeptieren. Und schon können Sie loslegen!

Kommentare (0)

Es sind noch keine Kommentare vorhanden!

Neuen Kommentar schreiben

Die Frage der Woche

Frage der Woche KW 48 (2016)

Soll die Meisterpflicht wieder eingeführt werden?

Umfrage Bild
 

Lesen Sie dazu in der Bayerischen ­Staatszeitung vom 2. Dezember 2016 auch die Standpunkte unserer Diskutanten:

Hans Michelbach, MdB und Vorsitzender der CSU-Mittelstands-Union

(JA)


Jonas Kuckuk, Vorstand im Berufsverband unabhängiger Handwerkerinnen und Handwerker, BUH e.V.

(NEIN)

arrow
Facebook
Vergabeplattform
Vergabeplattform

Staatsanzeiger eServices
die Vergabeplattform für öffentliche
Ausschreibungen und Aufträge Ausschreiber Bewerber

Jahresbeilage 2016

Nächster Erscheinungstermin:
25. November 2016

Weitere Infos unter Tel. 089/290142-65 oder
per Mail an anzeigen@bsz.de

Download (PDF, 27 MB)

E-Paper
Unser Bayern

Die kunst- und kulturhistorische Beilage der Bayerischen Staatszeitung

Unser Bayern

LesenNachbestellen
Shopping
Anzeigen Mediadaten
eaper
E-Paper
ePaper
zum ePaper
Abo Anmeldung

Benutzername

Kennwort

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.