Bauen

Die einzelnen Dachträger werden per Kran aufgesetzt. Die 92 Tonnen schweren und 60 Meter langen Dachträger erfordern beim Justieren viel Fingerspitzengefühl. (Foto: Franz Sussbauer)

19.04.2017

Millimeterarbeit

Die erste neue Halle der Messe München bekommt ihren Dachstuhl

Der Bau der zwei neuen Messehallen C5 und C6 sowie des Conference Center Nord auf dem Riemer Messegelände ist weit fortgeschritten. Ein tonnenschweres stählernes Dachgerüst wird derzeit Schritt für Schritt auf die erste Halle gesetzt: Millimeter-Arbeit routinierter Fachkräfte.

Der Anblick ist spektakulär: Stahlarbeiter montieren derzeit nach und nach 14 Dachträger auf die Seitenwände der künftigen Halle C5. Dafür hebt ein Kran die bis zu 92 Tonnen schweren Stahlkonstruktionen auf dem Messegelände in Riem in die Höhe, dann werden sie in die Halterungen eingepasst. Per Kranzug platzieren die Stahlarbeiter im Schnitt täglich einen Dachträger auf die Halle. Für den Kranführer ist dies Millimeterarbeit.

Zusammen bilden die Stahlkonstruktionen dann den Dachstuhl der neuen Halle. „Wir sind froh, dass wir mit den Bauarbeiten gut vorankommen. Unser exzellentes Team sorgt für die reibungslosen Abläufe“, freut sich Gerhard Gerritzen, stellvertretender Geschäftsführer der Messe München.

Die Einzelteile des Dachgerüsts wurden in den vergangenen Monaten auf dem Freigelände gegenüber der Baustelle zusammengeschweißt. Zwei Einzelteile ergeben je einen 60 Meter langen Dachträger, der sich quer über das Hallendach spannen wird. Ein Schwertransporter bringt die Hälften jetzt Stück für Stück über die Paul-Henri-Spaak Straße zur neuen Halle. Dort schrauben die Stahlarbeiter sie zusammen, bevor sie mit dem Kran auf die Betonwände gesetzt werden. Bereits das Zusammensetzen der halben Dachträger bedeutet für die Stahlarbeiter millimetergenaues Justieren von tonnenschweren Gerüsten.

Das Richtfest für die beiden neuen Hallen und das Conference Center Nord ist für den 20. Juni 2017 geplant.

Mit Fertigstellung der zwei neuen Gebäude verfügt die Messe München über 18 Hallen mit insgesamt 200.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Die Eröffnung ist 2018. Kosten: 105 Millionen Euro. (Stephanie Schuler)

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