Bauen

So soll das neue GEWOFAG-Gebäude an der Arnulfstraße aussehen. (Visualisierung: wgp Architekten und Stadtplaner)

13.03.2014

Neues Wohnen an der Arnulfstraße

GEWOFAG errichtet 137 Wohnungen auf dem ehemaligen Münchner Post-Areal

Nach den Wohnungen an der Laimer Brantstraße plant die GEWOFAG jetzt in Neuhausen den Neubau von Wohnungen für Familien mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Auf dem Post-Areal an der Arnulfstraße errichtet die städtische Wohnungsbaugesellschaft ab Frühjahr 2016 insgesamt 137 Wohnungen, eine Kindertageseinrichtung für 100 Kinder sowie eine Tiefgarage mit rund 140 Stellplätzen. Zusätzlich entstehen dort Büroräume. Die Fertigstellung ist für Ende 2017 geplant. Insgesamt investiert die GEWOFAG rund 36 Millionen Euro in das Bauvorhaben.
Die GEWOFAG errichtet das Gebäude komplett barrierefrei und im Energiestandard
KfW Effizienzhaus 70 (EnEV 2009). Insgesamt entstehen 9500 Quadratmeter Wohnfläche, rund 800 Quadratmeter Fläche für die Kita und rund 500 Quadratmeter Nutzfläche für Büroräume. Der Baukörper umschließt einen Innenhof, der mit Grünflächen und Spielgeräten gestaltet wird. Die Wohnungen im Erdgeschoss erhalten private Mietergärten. Die Kindertageseinrichtung befindet sich im Erdgeschoss im rückwärtigen, das heißt südlichen Teil des Gebäudes. Mit der Ausführung wurde das Architekturbüro wgp Architekten und Stadtplaner beauftragt.

Verglaste Loggien

91 Wohnungen werden einkommensorientiert gefördert, 46 Wohnungen nach dem München Modell Miete. Aufgrund der Lage an der stark befahrenen Arnulfstraße erhält das Gebäude eine spezielle Lärmschutzfassade. Im Erdgeschoss an der Arnulfstraße werden die Büroräume untergebracht. Verglaste Loggien schützen dort vor dem Lärm. In der Kindertagesstätte, die das Unternehmen für die Landeshauptstadt München baut, werden drei Kindergartengruppen und zwei Kinderkrippengruppen für insgesamt rund 100 Kinder entstehen.
„Wir ermöglichen Familien mit niedrigem und mittlerem Einkommen ruhiges und sogar grünes Wohnen an der Arnulfstraße – dafür sorgen ein spezieller Lärmschutz und Mietergärten für die Wohnungen im Erdgeschoss. Die Betreuungseinrichtungen für Kinder sind ebenfalls in diesem Komplex untergebracht, das bedeutet kurze Wege für die Eltern“, sagt Sigismund Mühlbauer, Prokurist der GEWOFAG.
Die GEWOFAG ist mit rund 35.000 Wohnungen Münchens größte Vermieterin. Sie stellt seit 85 Jahren den Münchner Bürgerinnen und Bürgern Wohnraum zu erschwinglichen Preisen zur Verfügung und bietet damit Alternativen im angespannten Münchner Wohnungsmarkt. Neben Neubau und Vermietung sind die Sanierung und Instandsetzung des Wohnungsbestands die wichtigsten Aufgaben der GEWOFAG. (BSZ)

Einen Online-Kommentar verfassen - so geht's

Scrollen Sie einfach ans Ende des Artikels, den Sie kommentieren wollen und geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und einen nickname an. Die Nennung Ihres Namens ist freiwillig. Für die Nutzer sichtbar ist in jedem Fall NUR der nickname. Sie müssen sich auch nicht auf unserer Homepage anmelden. Aber unsere Netiquette akzeptieren. Und schon können Sie loslegen!

Kommentare (0)

Es sind noch keine Kommentare vorhanden!

Neuen Kommentar schreiben

Die Frage der Woche

Frage der Woche KW 50 (2017)

Soll das Handyverbot an Bayerns Schulen gelockert werden?

Umfrage Bild
 

Lesen Sie dazu in der Bayerischen ­Staatszeitung vom 15. Dezember 2017 auch die Standpunkte unserer Diskutanten:

Simone Fleischmann, Präsidentin des bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV)

(JA)

Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes 1987 bis 2017

(NEIN)

arrow
Facebook
Vergabeplattform
Vergabeplattform

Staatsanzeiger eServices
die Vergabeplattform für öffentliche
Ausschreibungen und Aufträge Ausschreiber Bewerber

E-Paper
Unser Bayern

Die kunst- und kulturhistorische Beilage der Bayerischen Staatszeitung

Unser Bayern

LesenNachbestellen

Nur für Abonnenten

eaper
E-Paper
ePaper
zum ePaper
Abo Anmeldung

Benutzername

Kennwort

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.