Bauen

Der Fokus des 10 000-Häuser-Förderprogramms liegt auf dem Altbau. (Foto: Bilderbox)

25.06.2015

Nun ist der Bund gefordert

Das Bayerische Baugewerbe begrüßt das 10 000-Häuser-Förderprogramm des Freistaats

„Das gestern von der Staatsregierung beschlossene 10.000-Häuser-Proramm macht Bayern bei der Energiewende im Gebäudebereich zum Vorreiter bei der Energiewende im Gebäudebereich. Nun ist der Bund gefordert. Es ist der falsche Weg, die energetischen Anforderungen an Wohnungsneubauten ständig weiter zu erhöhen. Dadurch wird bezahlbarer Wohnraum nur immer teurer, aber die Klimaziele werden nicht erreicht. Die Wohnungsbaupolitik des Bundes muss sich stattdessen wesentlich stärker auf den Gebäudebestand konzentrieren. Denn die wirklichen Energieeinspar-Ressourcen liegen bei der völlig unzureichenden Sanierung der Altbauten. Diese kann aber nicht mit immer schärferen Dämmauflagen erzwungen werden. Nötig ist stattdessen eine Motivation der Hauseigentümer zur energetischen Sanierung durch steuerliche Förderung und Zuschüsse.“ So Franz-Xaver Peteranderl, Präsident der Bayerischen Baugewerbeverbände. Der Freistaat Bayern will ab September mit dem 10.000-Häuser-Programm seine Bürger bei energetischen Maßnahmen im Gebäudebereich mit finanziellen Zuschüssen unterstützen. Gefördert werden grundlegende und Teil-Sanierungen und energieeffiziente Neubauten. Der Fokus des Programms liegt auf dem Altbau. Das Programm ist für ein Gesamtbudget von 90 Millionen Euro ausgelegt und hat eine Laufzeit von vier Jahren (2015 – 2018). Interessierte Bürger können einen EnergieBonusBayern erhalten: Die Förderung beträgt zwischen 1000 Euro bis zu maximal 18.000 Euro. Je anspruchsvoller das Bauvorhaben, umso höher die Förderung. (BSZ)

 

 

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