Bauen

Südansicht des Passivhauses am Piusplatz. (Foto: GEWOFAG/Roland Weegen)

24.02.2014

Preisgekrönte Passivhäuser

Deutscher Bauherrenpreis Neubau 2014 für GEWOFAG

Erneut sind die Passivhäuser der GEWOFAG am Piusplatz im Münchner Stadtteil  Berg am Laim ausgezeichnet worden. Die beiden Gebäude von Allmann Sattler Wappner Architekten erhielten den Deutschen Bauherrenpreis 2014 in der Kategorie Neubau sowie den Sonderpreis „Freiraumgestaltung im Wohnungsbau“. Unter dem Motto „Hohe Qualität – tragbare Kosten“ bewertete der Preis Bauprojekte nach den Maßstäben Wirtschaftlichkeit, Städtebau, Architektur und Energieeffizienz.
Der Preis wird von der Arbeitsgruppe KOOPERATION des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, des Bundes Deutscher Architekten BDA und des Deutschen Städtetages vergeben und gilt im Bereich des Wohnungsbaus als wichtigste bundesweit ausgelobte Auszeichnung.
Die beiden Gebäude mit insgesamt 32 Wohnungen wurden Anfang 2013 bezogen. Die GEWOFAG hat zum ersten Mal Häuser in Passivbauweise gebaut – im kommunalen Geschosswohnungsbau bislang eher die Ausnahme. Zwei weitere befinden sich derzeit im Bau. Die vier Gebäude mit jeweils 16 Wohnungen ergänzen eine Siedlung aus den 1930er Jahren. Die Wohnungen sind zu 30 Prozent frei finanziert und zu 70 Prozent durch das "München Modell Miete" gefördert.

Eingebunden in die Quartiersentwicklung rund um den Piusplatz

Die Passivhäuser haben bereits 2013 den "Preis für Qualität im Wohnungsbau", von Werkbund und BFW (Bundesverband freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V.) sowie den Landespreis "Energieeffizienz zählt – neue Energiesparhäuser" der Obersten Baubehörde gewonnen. Darüber hinaus wurden sie für die Münchner "Architektouren" ausgewählt.
"Wir freuen uns außerordentlich über den Deutschen Bauherrenpreis für die Passivhäuser. Er spornt uns an – und beweist uns, dass wir mit unserem breit gefächerten Engagement in Sachen Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, spannender Architektur und sozialem Wohnungsbau auf dem richtigen Weg sind“, so Sigismund Mühlbauer, Prokurist der GEWOFAG. 
Alle zwei Jahre wird der Wettbewerb um den Deutschen Bauherrenpreis ausgelobt. Der Preis soll der Unterstützung innovativer Ansätze und Lösungen im Wohnungsbau dienen und setzt – unter besonderer Berücksichtigung der Rolle des Bauherren – am Spannungsfeld von hoher Qualität und tragbaren Kosten an.
Im Quartier rund um den Piusplatz fehlte es bislang an großen Wohnungen für Familien mit Kindern. Gleichzeitig boten sich die großzügigen Freiflächen zwischen den Bestandsbauten für eine bauliche Erweiterung an. So fügen sich die Passivhäuser wie selbstverständlich in die bestehende Siedlung ein und schließen die Innenhöfe auf der bislang offenen Seite zur Oedkarspitzstraße ab. Die Weite und Aufenthaltsqualität der neu gestalteten Grünanlagen bleibt damit für junge und alte Bewohner erhalten. Denn auch ältere Mieter werden von den neuen Passivhäusern profitieren, die durchgängig barrierefrei gebaut werden. Sie sind Teil eines umfangreichen Quartiersentwicklungsprogramms der GEWOFAG in Berg am Laim. Unter anderem hat die GEWOFAG dort bereits Gebäude saniert, Außenanlagen neu gestaltet und Angebote für Familien und Senioren geschaffen. Für diese Quartiersentwicklung erhielt das städtische Wohnungsbauunternehmen bereits den Bundespreis "Soziale Stadt 2010", 2013 den Bundespreis "Stadt bauen. Stadt leben." und in diesem Jahr eine Anerkennung im Rahmen des Integrationspreises der Regierung von Oberbayern. (BSZ)

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