Bauen

Das neue Imtech-Gebäude in Planegg. (Foto: LIP)

24.01.2014

Schmucke Glasfassade

In Planegg steht das neue Imtech-Gebäude kurz vor der Fertigstellung

Knapp 300 Mitarbeiter der Imtech Deutschland GmbH werden im April dieses Jahres in der Semmelweisstraße der Gemeinde Planegg ihre modernen Arbeitsplätze beziehen. Bauherr und Investor ist die LIP Ludger Inholte Projektentwicklung mit Sitz in Hamburg. Geplant wurde der Neubau von dem international tätigen Hamburger Architekturbüro nps, Alf M. Prasch.
Durch die städtebaulich markante Lage wird das Gewerbegebiet Planegg-Steinkirchen in nordöstlicher Richtung vergrößert. Das Imtech Haus München/Planegg bildet dabei durch seine fünfgeschossige „kammförmige“ Bauweise, die in ihrer gestaffelten Höhe auf die nordöstlich gelegene kleinteilige Bebauung Bezug nimmt, den städtebaulichen Abschluss des Quartiers.

Äußerst flexibles
Achsraster


Der Gebäudekomplex bildet eine geschlossene Einheit und signalisiert damit Größe und städtebauliche Dominanz. Die „kammförmige“ und gestaffelte Gebäudestruktur ermöglicht die Ausbildung von Dachterrassen. Das Erdgeschoss ist mit einer Geschosshöhe von rund 4,20 Metern äußerst flexibel konzipiert und ermöglicht daher die Integration und Anordnung diverser Sonderbereiche. So sind zum Beispiel rund 650 Quadratmeter hochwertige Konferenz- und Seminarflächen im Erdgeschoss mit modernster Medientechnik geplant.
Die Gebäudestruktur basiert auf einem äußerst flexiblen Achsraster von 1,35 Metern und einem Stützenraster von 5,40 Metern auf 8,10 Metern. Dieses Rastermaß ermöglicht eine optimale Anordnung sämtlicher Büroorganisationsformen, wie zum Beispiel Zellenbüro, Kombibüro oder Gruppenbüro.
Eine optimale und effiziente Anordnung der drei Erschließungs- beziehungsweise Treppenhauskerne mit insgesamt vier Personenaufzügen schafft insbesondere bei einer möglichen späteren Drittverwendung flexible und „lückenlose“ Anmietungsmöglichkeiten. So können bei einer maximalen Mietbereichsaufteilung pro Erschließungskern bis zu zwei Mietbereiche, ab etwa 100 Quadratmeter erschlossen werden. Bei einer Drittverwendung sind somit bis zu sechs Mietbereiche pro Etage/Ebene möglich.
Ein besonderes Merkmal der neuen Imtech Niederlassung in Planegg ist die hochwertig gestaltete Fassade. Die vertikal gestaffelte Fassade gewährleistet ein hohes Maß an Transparenz und bietet tageslichtfreundliche Büroinnenräume. Klimakonvektoren im Fassaden- oder Deckenbereich sorgen nicht nur für eine optimale Belüftung sowie Kühlung der Büroräume, sondern erfüllen selbstverständlich auch die Anforderungen im Hinblick auf das so genannte Bielefelder Urteil.
Außen blau beschichtete Fensterelemente unterstreichen die Corporate Identity des Mieters Imtech. Die beiden vorstehenden Erker zwischen dem 1. und 4. Obergeschoss sowie der „kammförmige“ Grundriss, verleihen dem Gebäude sein unverwechselbares Aussehen.
Der Haupteingang (Foyer) befindet sich zentral im Gebäude und im Bereich der Vorfahrt an der Semmelweisstraße. Vom Haupteingang sind sowohl die Konferenzräume im Erdgeschoss als auch die Bürobereiche in den darüber liegenden Geschossen, die über eine Duplex-Aufzugsanlage erschlossen werden, zugänglich.
In den Obergeschossen führt ein mittig angelegter Flur zu kurzer Vernetzung aller Büroflächen und damit zu optimaler Kommunikation der verschiedenen Abteilungsbereiche untereinander. Die Anzahl der vertikalen Erschließungselemente ist auf ein Optimum ausgerichtet und ermöglichen eine klein- oder großteilige Mietbereichs- beziehungsweise Nutzungsaufteilung und die leichte Bildung von weiteren autarken Zugängen im Erdgeschoss zur Erschließung dieser Mietbereiche.
In den zwei Untergeschossen sind insgesamt 283 Stellplätze sowie Lager- und Archivflächen vorgesehen.

Insgesamt drei Erschließungskerne


Bei einer späteren Drittverwendung ermöglicht die Planung des Gebäudes ein Optimum an Flexibilität. Die Erschließungskerne, Fassade, Haustechnik und anderes sind so konzipiert, dass eine Drittverwendung mit einer groß- oder kleinteiligen Mietbereichsaufteilung leicht umsetzbar ist. Alle hierfür notwendigen Vorkehrungen sind bereits bei der Planung berücksichtigt.
Durch die insgesamt drei Erschließungskerne können insgesamt bis zu sechs Mietbereiche erschlossen werden (ab etwa 100 Quadratmeter). Die vertikalen technischen Leitungen (unter anderem Sanitärstränge, Elektroverteilungen) werden dabei an den jeweiligen Treppenhäusern sinnvoll vorgehalten, um somit eine Kleinteiligkeit der Vermietung zu gewährleisten.
„Mit dem repräsentativen Neubau setzt das Imtech-Gebäude neue Maßstäbe für Planegg“, erklärt Planeggs Bürgermeisterin Annemarie Detsch. „Die ansprechende Glasfassade und der gegliederte Baukörper sprechen eine eigene Formensprache, die das Entree der Gemeinde deutlich aufwertet. Der Neubau ist außerdem ein wichtiger Mosaikstein in der Zukunftsfähigkeit und damit auch der Wohlstandssicherung der Gemeinde Planegg.“ (BSZ)

(Das neue Imtech-Gebäude ist noch nicht ganz fertiggestellt - Foto: LIP)

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