Bauen

Der Innenhof der prämierten Anlage. (Foto: GWG)

19.02.2014

Schön und funktional

GWG München erhält Deutschen Bauherrenpreis für Neubau an der Thalkirchner Straße/Implerstraße

Die GWG München wurde für ihr Bauvorhaben an der Ecke Thalkirchner Straße 190/ Implerstraße 93 im Münchner Stadtteil Sendling mit dem „Deutschen Bauherrenpreis Neubau 2014“ prämiert. Diese Auszeichnung wird jährlich von einer Jury, bestehend aus dem GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, dem Bund Deutscher Architekten BDA sowie dem Deutschen Städtetag (DST) vergeben. Mit dem Preis möchte die Arbeitsgruppe Bauherren bestätigen, die durch innovative Projekte die Probleme des Wohnungs- und Städtebaus proaktiv angehen. Insgesamt zeichnete die Jury 2014 zehn Neubaumaßnahmen mit dem Deutschen Bauherrenpreis aus. Weitere zehn Projekte erhielten eine „Besondere Anerkennung“. Der Preis hat eine große Bedeutung für die Bauwirtschaft, das wird durch die hohe Teilnehmerzahl deutlich: Dieses Jahr wurden 94 Bauobjekte eingereicht. 

 „Das Wagnis, auf einem schwierigen Baulückengrundstück, das von drei Seiten mit Verkehrslärm belastet ist, ein Wohnungsbauprojekt mit Supermarkt zu errichten, ist gelungen. Dass die Jury das mit einem Preis belohnt, freut uns sehr. Das bestärkt uns einmal mehr, bei der Erfüllung unseres wohnungspolitischen Auftrages auf hohe Qualität zu achten“, erklärte GWG-Geschäftsführer Hans-Otto Kraus. 

Die Jury des Deutschen Bauherrenpreises begründete ihre Entscheidung für das Projekt der GWG München an der Thalkirchner Straße insbesondere mit der herausragenden Bedeutung des Neubaus für das Quartier: „Mit der Bebauung des schwierigen spitzwinkligen Grundstücks gelingt es der GWG München beispielhaft, an städtebaulich herausgehobener Stelle, ein Stück Stadtreparatur zu leisten.“

 

Projekt schließt Lücke im Stadtbild

 

Das im Mai 2012 fertiggestellte Gebäude im Stadtteil Sendling zeigt deutlich, dass sich Funktionalität und Ästhetik perfekt ergänzen. Technisch betrachtet, erfüllt die Wohnanlage die Anforderungen des „Münchner Förderprogramm Energieeinsparung 2009“ der Landeshauptstadt München und des „Effizienzhaus 55“-Standards, einer strengen Richtlinie der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Aus dem städtebaulichen Blickwinkel gesehen, schließt der Neubau eine über viele Jahrzehnte unbebaute Lücke im Viertel.

Aber auch in Bezug auf das soziale Leben wird hier eine Nische sinnvoll aufgefüllt: Auf dem Spitzwinkel zwischen Thalkirchner Straße und Implerstraße entstanden 43 öffentlich geförderte Mietwohnungen, ein Nachbarschaftstreff mit Schülerbetreuung sowie ein Supermarkt. Ergänzt wird dieses neue Zentrum durch eine Bäckerei mit Café zum gemütlichen Beisammensein. Da bei soviel Betrieb auch Lärm entsteht, wurde der Anlieferungsbereich des Supermarkts vollständig eingehaust. Die Zufahrt ist von der Thalkirchner Straße, die Ausfahrt auf die Implerstraße möglich. Damit kommt die GWG München den Bedürfnissen der angrenzenden Nachbarn entgegen.

Neben dem sozialen Leben, legt die GWG München großen Wert auf eine natürliche Umgebung. Deshalb wurde im Innenhof der Anlage, wo kein Verkehrslärm zu hören ist, ein Park eingerichtet. Die gemeinschaftliche Freifläche ist über Treppen, begrünte Terrassen sowie die Hausdurchgänge zugänglich und kann auch von der Straßenseite erreicht werden. (BSZ)

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