Bauen

BBIV-Präsident Josef Geiger mit Simon Knobling (oben links), Alexander Nobiling (oben Mitte), Sebastian Schwab (rechts), Sebastian Stollner (Mitte links), Matthias Schmidt (unten links) und Marvin Zankl (unten rechts). (Foto: BBIV)

08.04.2014

Selber praktische Erfahrungen sammeln

Beste Auszubildende der Bayerischen Bauindustrie 2013 ausgezeichnet

Beste Auszubildende des Jahres 2013 der Bayerischen Bauindustrie sind Simon Knobling, Alexander Nobiling, Matthias Schmidt, Sebastian Schwab, Sebastian Stollner und Marvin Zankl. „Qualifizierte Fachkräfte sind der Motor unserer Branche. Junge Menschen, die die vielfältigen Bauaufgaben energisch anpacken und sich auf dem beruflichen Weg kontinuierlich weiterbilden, sind der Schlüssel zum Erfolg“, betonte Josef Geiger, Präsident der Bayerischen Bauindustrieverbands (BBIV). „Mit unserem Preis ehren wir die Bestleistungen unserer Azubis in den BauindustrieZentren Stockdorf und Nürnberg-Wetzendorf. Sie sind ein Beleg für die Qualität in der Baulehre und zugleich Aushängeschild für unsere Firmen, die sich intensiv für die berufliche Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter einsetzen.“
Was motivierte die Jugendlichen für einen Ausbildungsberuf am Bau?
Simon Knobling, Otto Heil GmbH & Co KG (Eltingshausen), Maurer: „In der Schule waren Mathe und Physik meine stärksten Fächer. Dass ich eine technische Richtung einschlage, stand daher schnell fest. Ich wollte mein Studium aber unbedingt mit etwas Praktischem verbinden. Das duale System ist dafür perfekt. Was mir am Bau gefällt, ist dass man fürs Leben lernt. Meine Wahl zum Maurer habe ich nie bereut.“ Nach seinem Bachelor-Abschluss möchte der 23-jährige mehr Berufserfahrung in einem Bauunternehmen sammeln und sich gezielt weiterbilden.

Wissen, wovon man spricht

Alexander Nobiling, Josef Riepl (Regensburg), Beton- & Stahlbetonbauer: „Bei meiner Ausbildung wollte ich etwas mit den Händen machen. Ich finde es wichtig, selber praktische Erfahrungen zu sammeln, um als Bauleiter später zu wissen, wovon man spricht und selbstbewusst auftreten zu können.“ Nach dem Bachelor seines dualen Studiums im kooperativen Modell möchte der 26-jährige ein Masterstudium anschließen und in der Bauindustrie bleiben.
Matthias Schmidt, W. Markgraf GmbH & Co KG (Bayreuth), Industriemechaniker: „Ich wollte schon immer mit Maschinen arbeiten. Die Ausbildung zum Industriemechaniker war daher genau das Richtige für mich. Was die Zukunft angeht, möchte ich meine Berufspraxis vertiefen und mich Stück für Stück Richtung Polier und Bauleiter weiterentwickeln.“

In familiäre Fußstapfen treten

Sebastian Schwab, W. Markgraf GmbH & Co KG (Bayreuth), Rohrleitungsbauer: „Schon als Kind hat mich das Bauen fasziniert. Man arbeitet an der frischen Luft und hat einen abwechslungsreichen Job. Kein Auftrag und keine Baustelle sind gleich. So bleibt man neugierig und lernt immer dazu.“ Die Karriereleiter zum Polier hat der 24-Jährige bereits fest im Blick.
Sebastian Stollner, Firmengruppe Max Bögl (Neumarkt), Beton- & Stahlbetonbauer: „Mein Großvater war schon Polier. Ich trete also in familiäre Fußstapfen. Auf der Baustelle mag ich vor allem den Zusammenhalt im Team und das Ergebnis am Ende des Tages, wenn man ausschalt und sieht, wie die Wand, die man gegossen hat, steht und das Gebäude wächst.“ Nach dem dualen Studium zum Bauingenieur möchte der 23-Jährige Brückenbauer werden.
Marvin Zankl, W. Markgraf GmbH & Co KG (Bayreuth), Industriemechaniker: „Jeden Tag eine neue Herausforderung – das ist das Spannende am Bau. Auch gefällt es mir Maschinen zu reparieren und auf Montage zu gehen. Nach der Ausbildung möchte ich bei meiner Firma bleiben und nächstes Jahr im September ein duales Studium zum Bauingenieur beginnen." (BSZ)

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