Bauen

Der Neubau auf dem ehemaligen Milchhofgelände. (Foto: DIBAG)

13.05.2011

Softwarefirma zieht aufs einstige Milchhofgelände

Neuer MID-Stammsitz in Nürnberger Toplage

Nach knapp einem Jahr Bauzeit bezog das Unternehmen MID the modeling company termingerecht den neuen Stammsitz auf dem ehemaligen Nürnberger Milchhofgelände, einem der bevorzugten Standorte Nürnbergs. Der sechsgeschossige Glasbau wurde für MID maßgeschneidert und spiegelt die Unternehmensphilosophie in seiner modernen und transparenten Architektur wider. Das Nürnberger Software- und Beratungshaus investierte viel in die innovative Gestaltung des Arbeitsumfelds und wird dadurch auch als Arbeitgeber noch attraktiver.
Der repräsentative, lichtdurchflutete Bau mit modernster Arbeitsplatzausstattung und flexiblen Schulungsräumen bietet Mitarbeitern und Gästen ein angenehmes und stimulierendes Arbeitsumfeld. Dazu kommen viele durchdachte Details wie höhenverstellbare Schreibtische, schallschluckende Kommunikationsinseln mit bequemen Sofas und nicht zuletzt die Dachterrasse des Training Centers mit Blick auf den Wöhrder See und die Kaiserburg.
Der Spezialist für die Schnittstelle zwischen Business und IT war in den letzten Jahren von 60 auf 110 feste Mitarbeiter gewachsen und brauchte mehr Platz. Vorerst belegt das Unternehmen vier Etagen des Neubaus an der Kressengartenstraße 10. Mit dem nächsten Wachstumsziel von 200 Mitarbeitern wird MID die noch freien Stockwerke beziehen.
„Als Hightech-Unternehmen stehen wir im Wettbewerb um die besten Köpfe. Deshalb sollte der neue MID-Stammsitz mehr als nur repräsentativ sein, sondern auch ein Arbeitsumfeld bieten, in dem sich unsere Mitarbeiter wohlfühlen und kreativ entfalten können. Das ist uns gelungen und ich bin überzeugt, dass sich der Aufwand langfristig lohnt“, begründet Christoph Bergner, Geschäftsführer der MID Holding GmbH, die Entscheidung für die hohen Investitionen in das neue Gebäude.
Am 8. April 2011 fand die offizielle Einweihung des neuen MID-Stammsitzes statt.
Der Neubau verfügt, wie bereits erwähnt, über insgesamt sechs Geschosse (Erdgeschoss und fünf Obergeschosse), und wurde als Stahlbetonskelettbau mit Massivdecken (Deckentragfähigkeit von 500 kg/m2) erstellt. Das Gebäude hat eine Ganzglasfassade mit Aluminium-Fenstern. Die barrierefreie Zugänglichkeit ist gewährleistet ebenso wie die behindertengerechte Einrichtung (behindertenfreundliche Aufzugsanlagen als kombinierte Personen- /Lastenaufzüge).

Wärmeschutzverglasung
für die Bürofenster


Im Eingangsbereich und Treppenhaus gibt es Natursteinbelag. Die Hohlraumböden in den Bürobereichen wurden mit Teppichbelägen (antistatisch, rollstuhlgeeignet) belegt. Entlang der Fassadenseiten gibt es Doppelbodentrassen für nachträgliche Installationsänderungen. Die Raumhöhe in den Bürobereichen beträgt in den Obergeschossen mindestens drei Meter, im Erdgeschoss sogar rund 3,50 Meter. Die Raumkühlung in den Bürobereichen erfolgt über abgehängte Metall-Deckensegel (mit akustischer Wirkung). Die Deckensegel können auch zu Heizzwecken genutzt werden.
Die abgehängten Akustikdecken sind aus Leichtmetall in den Flurbereich. Die Wände sind installationsfrei – die Licht-, Jalousie- und Heizungssteuerung erfolgt über Funktaster. Mit 500 Lux ist die Beleuchtung in den Büros bildschirmarbeitsgerecht. Für die Elektroversorgung der Arbeitsplätze gibt es Bodenauslässe mit Elektro- und EDV-Anschlüssen.
Die Be- und Entlüftung der Buroflächen erfolgt über eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Der Neubau weist eine gehobene Sanitärausstattung auf. Die Beheizung erfolgt über Unterflurkonvektoren an den Fassaden. Es gibt eine dezentrale Warmwassererzeugung für die Sanitärbereiche. Die Bürofenster haben eine Wärmeschutzverglasung und die Treppenhäuser sind mit einer Sonnenschutzverglasung versehen. An allen Fenstern gibt es einen außenliegenden, elektrischen Sonnenschutz.

Nominiert für den Großen Preis des Mittelstands


Als Spezialist für die Schnittstelle zwischen Business und IT hilft das Nürnberger Software- und Beratungshaus MID ihren Kunden mit Werkzeuglösungen und Beratung aus einer Hand, IT-Projekte schneller, besser und effizienter durchzuführen. Mit der Modellierungsplattform Innovator ermöglicht MID, Transparenz in Geschäftsprozesse, Anforderungen, Applikationen und Datenbanken zu bringen und auch deren Zusammenhänge untereinander darzustellen. Dabei arbeiten alle Projektbeteiligten zusammen an einem Modell. So setzt die IT die Anforderungen exakt um und kann auf Änderungen schnell reagieren. Dadurch werden Kosten über den gesamten IT Life-Cycle gespart.
Das Software- und Beratungshaus wurde kürzlich durch das Wirtschaftsamt der Stadt Nürnberg für den Großen Preis des Mittelstands der Oskar-Patzelt-Stiftung nominiert. Für MID ist das nach der Verleihung des TOP-JOB-Gütesiegels als Top-Arbeitgeber 2011 eine weitere Auszeichnung.
Für die Auszeichnung zum Großen Preis des Mittelstands können sich Unternehmen nicht selbst bewerben, sondern werden vorgeschlagen. Es nominieren Ministerien, Kammern, Bundesverbände, Wirtschaftsfördergesellschaften, Vereine, Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung.
MID als Software- und Beratungshaus hat sich vom Technologieexperten zum etablierten Lösungsanbieter mit über 110 Mitarbeitern entwickelt. Das zeigen auch der Erfolg der letzten Jahre sowie die Liste renommierter Kunden. Das Unternehmen konnte in der Zeit der Finanzkrise im Geschäftsjahr 2009 ihr stärkstes Wachstumsjahr vorweisen. Im Jahr 2009 ist dann auch die Entscheidung für den neuen Firmensitz auf dem ehemaligen Milchhofgelände gefallen. Mit dem Neubau auf dem ehemaligen Milchhofgelände in der Nürnberger Innenstadt setzt sich die 30-jährige Erfolgsgeschichte der MID fort.
„Die Nominierung für den Großen Preis des Mittelstands verstehen wir als Bestätigung für unsere bisherigen Leistungen. Wir haben auch in Zukunft noch viel vor“, kündigte MID Geschäftsführer Jürgen Leuschel an. (BSZ)

Einen Online-Kommentar verfassen - so geht's

Scrollen Sie einfach ans Ende des Artikels, den Sie kommentieren wollen und geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und einen nickname an. Die Nennung Ihres Namens ist freiwillig. Für die Nutzer sichtbar ist in jedem Fall NUR der nickname. Sie müssen sich auch nicht auf unserer Homepage anmelden. Aber unsere Netiquette akzeptieren. Und schon können Sie loslegen!

Kommentare (0)

Es sind noch keine Kommentare vorhanden!

Neuen Kommentar schreiben

Die Frage der Woche

Frage der Woche KW 50 (2017)

Soll das Handyverbot an Bayerns Schulen gelockert werden?

Umfrage Bild
 

Lesen Sie dazu in der Bayerischen ­Staatszeitung vom 15. Dezember 2017 auch die Standpunkte unserer Diskutanten:

Simone Fleischmann, Präsidentin des bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV)

(JA)

Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes 1987 bis 2017

(NEIN)

arrow
Facebook
Vergabeplattform
Vergabeplattform

Staatsanzeiger eServices
die Vergabeplattform für öffentliche
Ausschreibungen und Aufträge Ausschreiber Bewerber

E-Paper
Unser Bayern

Die kunst- und kulturhistorische Beilage der Bayerischen Staatszeitung

Unser Bayern

LesenNachbestellen

Nur für Abonnenten

eaper
E-Paper
ePaper
zum ePaper
Abo Anmeldung

Benutzername

Kennwort

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.