Bauen

Michael Rothkegel bei Arbeiten an den Fenstern der Hedwigskathedrale in Berlin 1978 nach Entwürfen von Karl Clobes. (Foto: Rothkegel)

20.08.2010

Traditionsreiches Familienunternehmen

Die Glaswerkstätte Rothkegel aus Würzburg feiert ihr 130-jähriges Bestehen

Ob moderne Glasgestaltung, Innen- oder Außenleuchten für moderne und historische Gebäude, Glasmalereirestaurierung oder moderne Leuchten, in dem traditionsreichen Familienunternehmen Rothkegel ist es auch in der fünften Generation das Ziel die objektbezogenen Wünsche der Kunden zu erfüllen.
Als Thomas Rothkegel 1880 in Falkenberg (Schlesien) die Glaswerkstätte Rothkegel gründete, konnte er natürlich nicht ahnen welchen Grundstein er damals legen würde. Heuer gibt es doppelt Grund zum Feiern, denn aus der in Falkenberg gegründeten Werkstätte entwickelte sich ein Unternehmen, dass in gleich zwei unterschiedlichen Fachgebieten bundesweit und auch darüber hinaus geschätzt wird. 1978 legte Michael Rothkegel, der Urenkel von Thomas Rothkegel, einen weiteren bedeutenden Grundstein, indem er die Leuchtenmanufaktur gründete.

Neubau einer Leuchtenmanufaktur

1947 kam nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft und kurzer Tätigkeit in Braunschweig Johannes Rothkegel, Enkel von Thomas Rothkegel, nach Würzburg. Dessen Sohn Michael begann 1978 mit der serienmäßigen Leuchtenfertigung und übernahm den Betrieb.
1989 erfolgte der Neubau einer Leuchtenmanufaktur im Würzburger Stadtteil Heuchelhof. Sieben Jahre später zog auch die Glaserwerkstätte in die Räume am Heuchelhof.
Mit dem Ausscheiden von Michael Rothkegel zum 31. Dezember 2004 aus dem aktiven Geschäft erfolgte die Umwandlung der Glaswerkstätte & Leuchtenmanufaktur M. Rothkegel OHG in die Glaswerkstätte & Leuchtenmanufaktur Rothkegel e. K. mit Matthias Rothkegel als Inhaber. 2006 wurde durch die Gründung der Rothkegel Licht GmbH die eigenständige Entwicklung der traditionsreichen Leuchtenmanufaktur auf ein solides Fundament gestellt, um sich künftig der innovativen Weiterentwicklungen der Lichttechnik annehmen zu können ohne die Wurzeln der individuellen Lösungen und Handwerkskunst zu verlassen. Die Bereiche Glasgestaltung und Glasrestaurierung blieben bei der Glaswerkstätte Rothkegel e. K.
Letztes Jahr wurden durch die Gründung der Rothkegel Glas GmbH, die seit 1. Januar 2009 das operative Geschäft übernahm, der traditionsreichen Glaswerkstätte Rothkegel völlig neue Entwicklungschancen gegeben. Erstmals wurde auch mit der Glasrestauratorin Anne Kaiser eine Person außerhalb der Familie Mitgesellschafter. Hierdurch werde laut Firmenangabe die Innovationskraft und die Entwicklungsperspektive entscheidend ausgebaut und die Zukunftssicherheit auf hohem Niveau gestärkt.


Fachkolloquium
zum Firmenjubiläum


Im Rahmen der 130-Jahre-Feier von Rothkegel steht am 17. September 2010 die Werkstätte bis 17.30 Uhr im Rahmen eines Tages der offenen Tür allen Interessierten offen. Einen Tag später bietet das Unternehmen seinen Newsletterabonenten exklusiv von 8.00 bis 9.30 Uhr die Möglichkeit zur Besichtigung der Werkstätte an.
Anschließend findet in der Residenz in Würzburg im Fürstensaal von 10.00 bis 18.30 eine Reihe von ausgewählten Fachvorträgen namhafter Experten rund um die Themengebiete historische Fenster, Strahlungsschutz, Bauphysik und Beleuchtung statt.
Unter den Referenten sind unter anderem Professoren der Universität Bamberg, der Fachhochschule in Erfurt; Referenten des Fraunhofer Instituts in Würzburg, der Dombauhütte in Köln und des Grafschaftsmuseums in Wertheim.
Für die Teilnahme an dem Fachkolloquium erhalten die Fachbesucher sogar Fortbildungspunkte bei den teilnehmenden Architekten- beziehunsgweise Ingenieurskammern. (FHH)
www.rothkegel.com

Einen Online-Kommentar verfassen - so geht's

Scrollen Sie einfach ans Ende des Artikels, den Sie kommentieren wollen und geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und einen nickname an. Die Nennung Ihres Namens ist freiwillig. Für die Nutzer sichtbar ist in jedem Fall NUR der nickname. Sie müssen sich auch nicht auf unserer Homepage anmelden. Aber unsere Netiquette akzeptieren. Und schon können Sie loslegen!

Kommentare (0)

Es sind noch keine Kommentare vorhanden!

Neuen Kommentar schreiben

Die Frage der Woche

Frage der Woche KW 49 (2016)

Braucht es ein Gesetz zur Zwangsschlichtung von Tarifkonflikten bei Streik?

Umfrage Bild
 

Lesen Sie dazu in der Bayerischen ­Staatszeitung vom 9. Dezember 2016 auch die Standpunkte unserer Diskutanten:

Michael Fuchs, Vize-Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag

(JA)


Matthias Jena, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes Bayern

(NEIN)

arrow
Facebook
Vergabeplattform
Vergabeplattform

Staatsanzeiger eServices
die Vergabeplattform für öffentliche
Ausschreibungen und Aufträge Ausschreiber Bewerber

Jahresbeilage 2016

Nächster Erscheinungstermin:
25. November 2016

Weitere Infos unter Tel. 089/290142-65 oder
per Mail an anzeigen@bsz.de

Download (PDF, 27 MB)

E-Paper
Unser Bayern

Die kunst- und kulturhistorische Beilage der Bayerischen Staatszeitung

Unser Bayern

LesenNachbestellen
Shopping
Anzeigen Mediadaten
eaper
E-Paper
ePaper
zum ePaper
Abo Anmeldung

Benutzername

Kennwort

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.