Bauen

Ein gelungenes Beispiel für moderne Architektur in Bayern: das Weingut am Stein. (Foto: Weingut Stein)

24.03.2015

Wer hat diesmal die Nase vorn?

Der "Bayerische Architekturpreis" wird 2015 zum fünften Mal verliehen

Mit dem „Bayerischen Architekturpreis“ setzt die Bayerische Architektenkammer seit 2007 ein Zeichen für Baukultur. Im Turnus von zwei Jahren würdigt sie ausgewählte Persönlichkeiten, die sich in vorbildlicher Weise um das Planen und Bauen in Bayern verdient gemacht haben. Herausragende Leistungen können dabei zusätzlich von der Staatsregierung mit dem „Staatspreis für Architektur“ ausgezeichnet werden. "Baukultur schafft Lebensqualität. Sie schärft das Profil unserer Städte und Gemeinden und trägt vor dem Hintergrund des demographischen und wirtschaftlichen Wandels als Standortfaktor zum Verbleib von Menschen und Investitionen bei", betonte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Zu den bisherigen Preisträgern zählen namhafte Architekten, Stadtplaner und Ingenieure sowie ein Architekturhistoriker, Medienschaffende verschiedener Bereiche, eine Architekturgaleristin und ein Bildhauer.

Nicht an die Realisierung
eines Projekts gebunden


2007 ging der „Bayerische Architekturpreis“ an die Architekten Uwe Kiessler und Werner Wirsing sowie an den Regisseur Dieter Wieland, der gleichzeitig auch mit dem „Staatspreis für Architektur“ ausgezeichnet wurde. Eine Anerkennung erhielten Ulla Feinweber und Miriam Mahlberg.
Zwei Jahre später erhielten der Architekt Theodor Hugues, die BR-Moderatorin Sabine Reeh und der Bildhauer Fritz König den „Bayerischen Architekturpreis“. König wurde außerdem mit dem „Staatspreis für Architektur“ geehrt.
Preisträger im Jahr 2011 waren das Büro Arc Architekten Horst Biesterfeld, Manfred Brennecke, Thomas Richter sowie die Architekturgalerie von Nicola Borgmann und der Architekturhistoriker Winfried Nerdinger, der darüber hinaus mit dem „Staatspreis für Architektur“ ausgezeichnet wurde.
Vor zwei Jahren erhielten der Architekt und Karikaturist Gabor Benedek, der Architekt Hans Jürgen Schmidt-Schicketanz sowie der Ingenieur Gerhard Hausladen den „Bayerischen Architekturpreis“. Zudem ging 2013 auch der „Staatspreis für Architektur“ an Hausladen. Ferner erhielt die Landesarbeitsgemeinschaft Architektur und Schule (LAG) eine Anerkennung.
In diesem Jahr wird der „Bayerische Architekturpreis“ zum fünften Mal ausgelobt. Natürliche und juristische Personen, die ihren Wohnsitz oder ihre Niederlassung im Freistaat haben, können ab sofort ihre Vorschläge einreichen. Der Preis ist nicht an die Realisierung eines Bauvorhabens gebunden, kann aber auch dafür verliehen werden. Eine Eigenbewerbung ist nicht zulässig. Die Bewerbung sollte digital (auf Datenträgern) eingereicht werden und maximal fünf Bilddateien enthalten. Der Vorschlag ist mit mindestens 1000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) zu begründen.

Vorschläge können bis
30. April eingereicht werden


Wer 2015 als Botschafter für Baukultur „die Nase vorn“ hat, entscheidet das Kuratorium im Mai. Der mit jeweils 10 000 Euro dotierte „Bayerische Architekturpreis“ und der „Staatspreis für Architektur“ werden dann im Juli bei einem öffentlichen Festakt im Haus der Architektur an die Preisträger übergeben.
Vorschläge können bis spätestens 30. April 2015, 17.00 Uhr, in der Geschäftsstelle des Kuratoriums bei der Bayerischen Architektenkammer, Waisenhausstraße 4, 80637 München, eingereicht werden. Nach Fristablauf eingehende Vorschläge können leider nicht mehr berücksichtigt werden. (Friedrich H. Hettler)

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