Bauen

Lutz Heese, Präsident der Bayerischen Architektenkammer. (Foto: Tobias Hase)

01.04.2011

„Wir sind keine angepassten Ja-Sager und Abnicker“

Die Bayerische Architektenkammer wird 40 Jahre – Präsident Lutz Heese zieht im Interview Bilanz

Eine ganze Reihe von Entwürfen und Überarbeitungen des neuen Architektengesetzes war nötig, bis das Gesetz am 31. Juli 1970 veröffentlicht und die Bayerische Archi- tektenkammer am 1. Januar 1971 konstituiert war. Das 40-jährige Jubiläum feiert die Bayerische Architekten- kammer am 13. April 2011 mit einem Festakt im Haus der Architektur.

BSZ: Herr Heese, was waren die Beweggründe vor 40 Jahren, die Bayerische Architektenkammer aus der Taufe zu heben?
Heese: Es gab damals einige Architektenverbände, die sich bemüht haben, den Berufsstand zu koordinieren und gegenüber der Politik und Öffentlichkeit zu vertreten. Aber es war naturgemäß sehr schwierig, weil es keine rechtlichen Rahmenbedingungen dafür gab, es waren rein privatrechtliche Strukturen. Diese waren einfach nicht mehr den Regulierungs- und Ordnungsbedürfnissen angemessen, wie zum Beispiel der Führung der Architektenliste. Deshalb haben die Verbände die Politik gebeten, eine Architektenkammer einzurichten. Bayern war aber nicht das erste Bundesland, in der eine Architektenkammer gegründet wurde. Damit hat der Staat ein Stück Selbstverwaltung dem Berufsstand auf gesetzlicher Grundlage gewährt und nach guter bayerischer Tradition die Selbstverantwortung der betroffenen Bürger eingefordert. Ich denke, das ist ein Erfolgsmodell geworden.

BSZ: Hat es Konfliktpunkte bei der Gründung der Kammer gegeben?
Heese: Es gab eine große Diskussion, nämlich, ob nur die freischaffenden Architekten in der Kammer sein sollten oder auch die beamteten und angestellten. Am Ende entschied man sich aber dafür, dass jeder, der diese Berufsbezeichnung führen möchte, egal welcher Tätigkeitsart, Mitglied dieser so genannten Großen Architektenkammer werden kann. Ich denke, das war eine sehr gute Entscheidung, weil es den Schwerpunkt auf den Begriff Architekt legt und somit alle Berufsstandsträger auch einer Berufsordnung unterstellt. Das ist schon ein ganz wesentlicher Punkt.

BSZ: Wie viele Architekten sind derzeit in der Kammer gelistet?
Heese: Mein letzter Stand sind 21 477. Allerdings ändert sich das natürlich täglich.

BSZ: Wer oder was war(en) die treibende(n) Kraft/Kräfte hinter der Gründung?
Heese: Es waren die Architektenverbände, die eingesehen haben, dass nur eine Kammerstruktur und eine gesetzliche Grundlage ausreichen würden, um den Berufsstand zukunftsfähig zu organisieren.

BSZ: Ist dabei nicht eine Persönlichkeit besonders hervorgetreten?
Heese: In diesem Zusammenhang ist natürlich unser Gründungs- und Ehrenpräsident Ernst Maria Lang zu nennen, der schon Vorsitzender des Gründungsausschusses war und dann 20 Jahre unsere Kammer als Präsident geführt hat.

BSZ: Herr Heese, der wievielte Präsident sind Sie jetzt?
Heese: Ich bin der dritte seit Gründung. Es gibt da eine relativ große Kontinuität. Mein Vorgänger Peter Kaup war zwölf Jahre im Amt und ich stehe seit 2003 an der Spitze der Kammer.

BSZ: Was hat sich seither in der Kammer verändert?
Heese: Als Erstes muss man sagen, dass sich unsere gesamte Gesellschaft sehr stark geändert hat. Wir haben einen rasanten technischen Fortschritt erlebt, der unsere Ballungsräume, die einem enormen Druck ausgesetzt gewesen sind, verändert hat. Einhergehend damit natürlich erhebliche Probleme gerade auch in den ländlichen Räumen – Stichwort: Landflucht. All diesen Ereignissen musste natürlich im Rahmen der Raumplanung begegnet werden. Es wurden Subzentren gebildet, unsere Dörfer wurden attraktiver gemacht beziehungsweise erhalten. Darüber hinaus wurde nicht alles nur zentralisiert, sondern es wurden dezentrale Organisationsformen geschaffen. Diese Vielfältigkeit wirkt leistungssteigernd, identitätsstiftend und schafft eine gutes Lebensgefühl.

BSZ: Wie haben die Architekten zu dieser Vielfalt und diesem Lebens-Plus beigetragen?
Heese: Bei uns kommt natürlich hinzu, dass sich die ganzen Bautechniken rasant verändert haben. Zum Beispiel der Arbeitskräfteeinsatz am Bau ist dramatisch zurückgegangen. Vorfertigung, neue Schalungsmethoden und Konstruktionsarten haben das Bauen ja grundlegend verändert. Wir können heute zum Beispiel wesentlich größere Spannweiten bewältigen als früher. Dadurch ergeben sich bei den Grundrissen enorme Möglichkeiten. Deshalb sind heute die Häuser natürlich in aller Regel viel großzügiger und luftiger, als es früher auch technisch möglich war.

BSZ: Wie schätzen Sie den Einfluss der Bayerischen Architektenkammer in puncto Schlagkraft gegenüber den politisch Verantwortlichen ein?
Heese: Ich denke, wir haben ein gutes Miteinander. Wir stehen ja nicht gegeneinander, sondern wollen ja das Gleiche und Bayern weiter entwickeln. Wir sehen uns als beratende Kraft, so sieht es auch das Gesetz vor. Ich muss sagen, ich bin hoch zufrieden, dass das in Bayern auch sehr, sehr gut funktioniert. Die Politik nimmt eigentlich das gerne auf, was wir an Anregungen einbringen. Die politisch Verantwortlichen müssen unsere Vorschläge natürlich in größere Zusammenhänge einordnen. Da gibt es dann schon auch mal das Problem, dass man zurückstecken muss, da das eine oder andere im größeren Zusammenhang gesehen nicht so geht, wie wir es für richtig halten.

BSZ: Gibt es dazu ein Beispiel?
Heese: Die Architekten wollten gerne immer die alleinige Bauvorlageberechtigung haben. Das ist bisher jedoch nicht möglich gewesen. Insbesondere die kleine Bauvorlageberechtigung ist uns ein Dorn im Auge. Da geht es darum, dass die Meister des Zimmerer- und Baumeisterhandwerks sowie die staatlich geprüften Techniker auch für kleinere Gebäude bauvorlageberechtigt sind. Das hätten wir gerne weg. Im Großen und Ganzen sind wir mit der Politik ganz einvernehmlich beieinander.

BSZ: Was stört Sie an dieser Bauvorlageberechtigung?
Heese: Wir glauben, dass es gerade die kleinen Bauvorhaben sind, auf die es in besonderer Weise ankommt. Diese vielen 1000 Windfänge und Anbauten sind besonders wichtig. Hier kann sich eine Verunstaltung schleichend einstellen. Man kann nicht sagen, nur weil es klein ist, braucht es weniger Kompetenz, um so etwas zu planen.

BSZ: Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit der Kammer mit den übrigen am Bauprozess beteiligten Institutionen, Behörden und Ämtern?
Heese: Wir versuchen uns in den öffentlichen Diskussionsprozess nicht nur einzubringen, sondern ihn auch verantwortlich mitzugestalten, durch eigene Ideen und Lösungsansätze. Zum Beispiel Naturschutz, ein Thema, das im Laufe der letzten 40 Jahre eine ganz andere Dimension bekommen hat. Und das hat natürlich Auswirkungen auf die Stadt- und Regionalplanung. Wir wissen heute, dass kleinklimatische Faktoren extrem wichtig sind. All das muss mit den übrigen am Bau Beteiligten diskutiert werden.

BSZ: Welche Punkte stehen derzeit auf der „To-do-Liste“ der Kammer?
Heese: Wir versuchen immer das Geschehen zu beobachten. Beispielsweise unterliegt die Bayerische Bauordnung einem ständigen Novellierungsprozess. Sie ist eine der modernsten Bauordnungen in Deutschland, die auch Vorbildcharakter hatte für einige Bauordnungen in den neuen Bundesländern. Es gibt immer wieder Weiterentwicklungen, gerade mit dem Ziel, die Verantwortung des Bürgers in den Mittelpunkt zu stellen. Das findet unsere Unterstützung.
Ein weiterer großer Bereich ist die Aus- und Fortbildung. Wir haben eine Wissensexplosion, der sich der Berufsstand stellen muss. Wie man sich während der Berufslebenszeit fortbildet, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dafür haben wir eine eigene Akademie gegründet, die jährlich rund 6000 Teilnehmer hat. Diese Zahl soll jedoch in den nächsten Jahren verdoppelt werden, weil wir glauben, dass die internationale Konkurrenzfähigkeit der bayerischen Architekten ausgezeichnet ist, aber noch verbessert werden kann. Wenn wir diesen Gedanken, die neuen Themen auch während der Lebensarbeitszeit nachzuschulen, in Angriff nehmen, könnten wir noch mehr Schlagkraft entwickeln. Und da sind wir in vollen Zügen dabei.

BSZ: Wie sieht es mit der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) aus?
Heese: Eine Novellierung ist gerade im Gang.

BSZ: Was soll novelliert werden?
Heese: Es geht um eine Modernisierung, Verschlankung und bessere Handhabbarkeit der HOAI. Die Leistungsbilder sollen stringenter definiert werden. Es geht auch darum, in welchem Regulierungsumfang die Honorarordnung gesehen wird, aber auch wie die Frage der Honorartabellen zu klären ist. 2009 ist zwar eine pauschale Anhebung um zehn Prozent erfolgt, die muss jedoch noch einmal überprüft werden, denn es kann ja auch sein, dass die Erhöhung nur unzureichend wiedergibt, was eigentlich notwendig ist.

BSZ: Herr Heese, wo wollen Sie in den nächsten Jahren in der Bayerischen Architektenkammer Akzente setzen?
Heese: Der Bereich Aus- und Fortbildung erscheint mir in besonderer Weise von zentraler Bedeutung. Daneben aber auch unsere Öffentlichkeitsarbeit. Wir haben oft das Problem, dass wir vielleicht etwas zu schwer verständlich sind für die Öffentlichkeit. Wir müssen da Mittel und Wege finden, das einfacher zu erklären, was unsere Zielsetzungen sind, damit wir noch mehr Unterstützung von draußen erfahren.

BSZ: Welche Aufgaben, Herr Heese, kommen in nächster Zeit auf die Kammer zu?
Heese: Wir haben mit unseren rund 21 500 Berufsstandsträgern auch eine Ausweitung des Tätigkeitsbereichs erfahren.

BSZ: Inwiefern?
Heese: Insofern, als Architekten zunehmend nicht nur in ihrem Kernaufgabengebiet – zum Beispiel Entwurf von Hochbauten – tätig sind, sondern in vielfältigen anderen Gebieten wie beispielsweise im Sachverständigenwesen. Unser Berufsstand ist ja auch so ein Stück Schnittmenge und deshalb breit aufgestellt. Das drückt sich natürlich auch in unseren Kammerstrukturen aus. In diesem Zusammenhang haben wir die Aufgabe, das alles zu integrieren, zusammenzuführen und zu bündeln, um dann eben der Architektur insgesamt wieder neue Impulse zu geben und die Zukunftsfähigkeit im Auge zu behalten. Denn: Stillstand ist Rückschritt.

BSZ: Jetzt wurde erstmals ein TourismusArchitekturPreis, der artouro, ausgelobt. Wer ist auf die Idee gekommen und was steht hinter diesem Preis?
Heese: Es ist die Erkenntnis des Wirtschaftsministeriums, dass die Architektur für den Tourismus, der ein großer Wirtschaftsfaktor für Bayern ist, eine überragende Bedeutung hat. Wir sehen das ja auch in unseren Nachbarländern, dass herausragende Tourismusarchitektur dort zu einem Anwachsen der Umsätze im Tourismusbereich mit beigetragen hat. Es liegt eigentlich nahe, dieses Gedankengut in Bayern auch etwas zu befördern und insoweit ist die Idee entstanden, diesen Tourismus-ArchitekturPreis artouro auszuloben, der architektonischen Mut und architektonische Weitsicht in dieser Leitökonomie Tourismus würdigen soll. Damit werden auch die Anreize verstärkt. Es ist eine gemeinschaftliche Initiative des Wirtschaftsministeriums und der Bayerischen Architektenkammer

BSZ: Sehen Sie in diesem Preis eine Ergänzung zum Sterne-System der Übernachtungsbetriebe?
Heese: Ich glaube schon, dass der artouro eine gute Ergänzung ist und einen Stellenwert gewinnen wird. Das ist sicherlich nicht im ersten Jahr möglich, aber im Laufe der Zeit wird dies geschehen. Und ich gehe davon aus, dass die Touristen, die ja aus aller Welt nach Bayern kommen, darauf achten und in der Folge Hoteliers, die entsprechend ansehnliche Hotels entwickeln, Wettbewerbsvorteile haben werden. Und Wettbewerb wirkt ja wiederum qualitätssteigernd und trägt zur Standortsicherung bei.

BSZ: Was war in Ihren Augen die größte Leistung der Bayerischen Architektenkammer in den zurückliegenden 40 Jahren?
Heese: Die größte Leistung ist, dass die Herausforderung des Staates, dem Berufsstand eine Selbstverwaltung anzubieten a) angenommen wurde und b) erstaunlich gut bewältigt werden konnte. Das, was viele befürchtet haben, dass die Streitlust in den eigenen Reihen so etwas erschweren würde, hat sich nicht bewahrheitet. Tatsache ist, dass hier alle unter einem Dach friedlichst zusammenarbeiten. Zwar werden gelegentlich auch messerscharfe Diskussionen untereinander geführt, aber man kommt immer wieder an den Punkt zurück, an dem man eine Gemeinsamkeit hat.
Es gab meines Wissens überhaupt keine Gelegenheit, bei der unsere Aufsichtsbehörde, das Innenministerium, die Rute aus dem Sack hätte holen müssen, was wiederum auch nicht heißen soll, dass wir angepasste Ja-Sager und Abnicker gewesen wären, das waren wir durchaus nicht. Man hat uns immer als konstruktiv Mitwirkende verstanden, deswegen pflegen wir heute ein außerordentlich konstruktives und gutes Verhältnis zu unserer Rechtsaufsicht.

BSZ: Wie bewerten Sie die bestehenden Ordnungsstrukturen?
Heese: Bauen ist ein schwerwiegender und langanhaltender Eingriff in die Natur, denn Bauwerke stehen ja Jahrzehnte. Und jede Fehlentscheidung ist eine Fehlentscheidung auf Jahrzehnte hinaus. Deshalb muss die Verantwortung dafür gemeinsam – Wirtschaft, Architektenschaft, Staat – geschultert werden. Und das hat ja eigentlich ganz gut geklappt. Bei der Anzahl der Bauwerke und deren hoher Beanspruchung muss man doch sagen, dass die Qualität so gut ist, dass es kaum zu Schadensfällen gekommen ist. Das ist auch ein Verdienst der guten Ordnungsstrukturen, Kammer, Ministerium, gesetzliche Vorgaben der Bayerischen Bauordnung und ihren ergänzenden Normen. Zwar herrscht hier schon ein hoher Standard, der aber auch nicht überzogen ist. Er ist schlicht und einfach vernünftig.

BSZ: Was ist für Sie das Wesentliche an der Architektur?
Heese: Sie ist ständig da, man kann sie nicht abschalten. Architektur umgibt einen permanent, sie ist nicht ausblendbar und deshalb ist sie fürs Wohlbefinden der Menschen sehr wichtig. Die Menschen leben, wohnen, schlafen und arbeiten in den Gebäuden. Sie verbringen so gut wie 100 Prozent ihrer Zeit um und in den Gebäuden und werden davon – vielleicht sogar unmerklich – geprägt. Und deshalb hat die Architektur einen großen Stellenwert.

BSZ: Herr Heese, wenn Sie Wünsche für die Kammer frei hätten, welche wären das?
Heese: Ich wünsche dem Freistaat und uns gemeinsam weiterhin eine fruchtbare Arbeit, gute Diskussionen mit baulich exzellenten Ergebnissen, die an die Leistungen unserer großen Bauherren und Architekten der Vergangenheit anknüpfen und diese Leistungen auch in die Zukunft hinein fortschreiben. Das Schöne am Bauen ist, dass es etwas Kreatives, Schöpferisches ist. Ein ständiger Quell von Diskussionen und damit Grundlage unserer Demokratie.
Ferner wünsche ich mir weiter eine so gute Zusammenarbeit mit den Medien wie bisher. Architektur muss auch immer wieder vermittelt werden. Die Medien haben dazu beigetragen, dass Architektur in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert hat, auch wenn sie oftmals keine reißerischen Themen liefert, trotzdem aber angemessene Aufmerksamkeit findet.
(Interview: Friedrich. H. Hettler)

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