Kommunales

Mmindestens 500 Euro pro Video von einem Spiel sollen die Verlage an den BFV zahlen. (Foto: dpa)

13.05.2015

Bayerischer Fußballverband will Urteil nicht akzeptieren

Das Münchner Landgericht hatte verboten, von Regionalzeitungen Geld für die Video-Berichterstattung aus den Amateurligen zu kassieren

Der Bayerische Fußballverband (BFV) will von den Regionalzeitungen Geld sehen - und lässt sich auch nicht durch das aktuelle Urteil des Landgerichts München ausbremsen. Die Richter hatten am Dienstag, 12. Mai, entschieden: Die Verlage dürfen weiterhin mit eigenen Videoteams aus den bayerischen Amateurligen berichten, ohne dem Verband dafür mindestens 500 Euro pro Video zu zahlen oder später das Videomaterial kostenlos zu überlassen. Per Einstweiliger Verfügung hat die 17. Kammer für Handelssachen die bisherige BFV-Praxis untersagt. Der Verband darf die mit Fußballvereinen der Bayern- und Landesligen für die kommende Saison schriftlich hinterlegten Vertragsbedingungen nicht verwenden. Gegen die Forderung des BFV geklagt hatten die Mittelbayerische Zeitung aus Regensburg, die Main-Post aus Würzburg, der Nordbayerische Kurier aus Bayreuth und der Fränkische Tag aus Bamberg.
Doch Martin Stopper, der Anwalt des BfV, kündigte umgehend an, Widerspruch einzulegen. Es gehe nicht daraum, dass sich der Verband "eine goldene Nase" verdienen wolle, sondern man müsse die Interessen der Vereine schützen, so der Jurist. (APL)

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