Kommunales

Menschliche Siedlungsgebiete sind nicht betroffen, niemand muss sich polizeilich ummelden. (Foto: Staatsforsten)

28.01.2015

Bayern ändert seine Grenze

Der Gebietstausch mit Baden-Württemberg soll vor allem der Forstwirtschaft zugute kommen

Bayern ändert seine Form: Nach umfangreichen Vorbereitungen und Berechnungen der Behörden wird der Freistaat in der Nähe von Würzburg exakt 7,7389 Hektar unterfränkischen Grund und Bodens mit Baden-Württemberg tauschen. Grund ist die baden-württembergische Flurbereinigung, die den örtlichen Förstern das Leben erleichtern soll: "Durch die Grenzänderungen entstehen neue zukunftsorientierte Bewirtschaftungseinheiten, die wesentlich zur Verbesserung der Forstwirtschaft beitragen", heißt es in dem Antrag der Staatsregierung, dem der Agrarausschuss des Landtags jetzt zustimmte.   
Um eine Schrumpfung Bayerns zu verhindern, erhält die Staatsregierung im Gegenzug mehrere Grundstücke von Baden-Württemberg. Es tauscht auf bayerischer Seite der Markt Bütthard (Landkreis Würzburg) mit der baden-württembergischen Gemeinde Wittighausen im Main-Tauber-Kreis. Um den Verlust der bayerischen Staatsangehörigkeit muss sich niemand Sorgen machen: Ein Einwohnertausch ist mit der Neuordnung nicht verbunden. Es handelt sich ausschließlich um unbebaute und unbewohnte Grundstücke. (dpa)

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Kommentare (1)

  1. Jaguar83 am 26.02.2015
    Baden-Württemberg und Bayern müssen Deutschland bleiben weil bestimme Personengruppe unsere deutsche Staatsangehörigkeit benötigt und bitte nicht Änderung, Wege Fußball-Bundesliga, Deutsche Bahn AG und Verkehrszeichen wünschen Deutschland bleiben möglich.

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