Kommunales

Allein im September kamen rund 170 000 neue Asylbewerber nach Bayern: Das entspricht der Einwohnerzahl von Regensburg und Straubing zusammen. (Foto: dpa)

12.10.2015

Bayerns Bürger für Begrenzung der Flüchtlingszahlen

Umfrage zeigt klares Votum: 64 Prozent der Menschen im Freistaat wollen keine weiteren Asylbewerber

Knapp zwei Drittel der bayerischen Bürger plädieren nach einer Umfrage im Auftrag der CSU für eine Begrenzung der Flüchtlingszahlen. Demnach sprechen sich 64 Prozent für eine Obergrenze aus, wie das Meinungsforschungsinstitut GMS in den vergangenen Tagen in der repräsentativen Befragung für die Partei ermittelte. Ein knappes Drittel, rund 31 Prozent, nehme eine "teils teils"-Haltung ein, sagte CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer - abhängig unter anderem davon, ob es sich um Flüchtlinge oder Arbeitsmigranten handele. Lediglich vier Prozent der Bevölkerung Bayerns seien dafür, die Flüchtlingszahlen gar nicht zu begrenzen. Das bedeutet, dass sich auch Menschen mit Migrationshintergrund für eine Begrenzunga aussprechen. Die CSU sieht sich damit nach Scheuers Worten dadurch in ihrem Kurs durch die Stimmung in der Bevölkerung bestätigt. Geteilt wird diese Position auch von den Bürgermeistern und Landräten im Freistaat. Seitens der bayerischen Landtagsparteien unterstützen die Freien Wähler die Position der CSU. SPD und Grüne lehnen eine Begrenzung des weiteren Zuzugs von Asylbewerbern ab. (BSZ)

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Kommentare (1)

  1. Stammtisch am 12.10.2015
    An den bayerischen Stammtischen herrscht eher eine Zustimmung von 99.98 %!
    Man sollte sich daher dort auch erst mal umhören.

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