Kommunales

Hofs Oberbürgermeister Harald Fichtner (CSU) bei einem früheren Triathlon-Wettkampf. (Foto: BSZ)

30.06.2015

Bayerns erster Bürgermeister-Triathlon

Zu bewältigen sind 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen

Triathlon hat sich im Zuge des allgemeinen Fitnesstrends zum Breitensport etabliert. Über 70 Wettkampftermine zeigt die diesjährige Übersicht des Bayerischen Triathlon Verbands. Jedes Sommer-Wochenende stehen somit einem Triathlet in etwa drei bis zu sechs Wettkämpfe im Freistaat zur Auswahl, bei denen er mitmachen kann. Und trotz dieses Angebots steigt die Teilnehmeranzahl je Triathlon. Auch der Dinkelsbühler Triathlon profitiert vom positiven Triathlontrend. Gab es im letzten Jahr noch rund 250 Teilnehmer, so rechnen die Stadt Dinkelsbühl und der Veranstalter bei der diesjährigen vierten Auflage am Sonntag, den 5. Juli 2015, mit weit über 300 Teilnehmern. Zu bewältigen sind 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen.

Teilnehmer sind zwischen 31 und 74 Jahre alt


Da wollen auch Bayerns Bürgermeister nicht zurückstehen und starten heuer erstmalig zu einem "Bürgermeister-Triathlon". Die Teilnehmerzahlen sind dabei für eine Premiere beachtlich: 32 Bürgermeister (darunter allerdings nur eine weibliche Rathauschefin) und drei Oberbürgermeister haben sich bisher angemeldet. Dabei reicht das Alter der Stadt- und Gemeindeoberhäupter von 31 bis 74 Jahren.
Dinkelsbühls Oberbürgermeister Christoph Hammer (CSU) wird selbst auch am Triathlon teilnehmen. Zwar sind Rennen, Radfahren und Schwimmen für den Ausdauersportler bei weitem keine Fremdwörter, aber auch er hat Respekt. „Das unmittelbare Aufeinanderfolgen der drei unterschiedlichen Disziplinen und die damit verbundene Umstellung der Muskulaturist anstrengend. Besonders der Lauf nach dem Radfahren ist der schwierigste Teil, da durch das Radfahren die Beinmuskulatur bereits ermüdet ist und dann erneut beim Laufen beansprucht werden muss", so der gestandene Politiker. Geschwommen wird im Flussfreibad der Wörnitz, gelaufen in und um die Altstadt und mit dem Rad geht es ins Dinkelsbühler Umland.

Lästern gegen weniger sportliche Kollegen


Für manches kommunale Oberhaupt ist es auch eine Premiere  so beispielsweise für Stefan Danninger, den Bürgermeister der Marktgemeine Kleinheubach im Landkreis Miltenberg: "Ich habe noch nie an einem Triathlon teilgenommen - aber als ich die Ausschreibung las, wusste ich, dass ich dabei sein will", so der Freie Wähler-Politiker. Mancher Amtsinhaber kann sich auch einen zynischen Spruch in Richtung der weniger sportlichen Kollegen nicht verkneifen, wie etwa Andreas Horsche (FW), der Bürgermeister der Gemeinde Furth im Landkreis Landshut:"Es gibt nicht nur Bürgermeister, die sich damit begnügen, Drehstuhlakrobaten in der Ü-100-Kilogramm-Gewichtsklasse zu sein." Und sein Kollege Harald Fichtner (CSU) aus Hof witzelt: "Sonst heißt Bürgermeister-Triathlon ja immer: Aussprache - Aktenstudium - Anzapfen." (André Paul)

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