Kommunales

Der Schwerpunkt der Geldwäsche-Prüfungen lag auf dem Güterhandel. (Foto: dpa)

23.11.2015

Bezirksregierung melden mehr Verdachtsfälle für Geldwäsche

Sensibilität der Händler für das Thema steigt

Im vergangenen Jahr haben die Regierungen von Niederbayern und Mittelfranken 532 stichprobenartige Prüfungen durchgeführt, ob Geschäftsleute in ganz Bayern die gesetzlichen Vorschriften des Geldwäschegesetzes eingehalten haben.

Der Schwerpunkt der Prüfungen lag auf dem Güterhandel, da dort Bargeldzahlungen regelmäßig stattfinden. Hauptsächlich wurden der Kfz-Handel, der Edelmetall-, Uhren- und Schmuckhandel, der Handel mit Antiquitäten, Teppichen, Jachten, Freizeitbooten und Zucht- und Rennpferden überprüft.

Landshut und Ansbach ür den gesamten Freistaat zuständig

 

In einem ersten gemeinsamen Tätigkeitsbericht haben die Regierungen Niederbayern und Mittelfranken die Ergebnisse der Prüfungen aus dem Jahr 2014 zusammengetragen. Die beiden Regierungen mit Sitz in Landshut und Ansbach sind seit Juli 2013 für ganz Bayern zuständig, die Einhaltung des Geldwäschegesetzes zu überprüfen - also auch für Oberbayern, Schwaben, die Oberpfalz, Ober-, Unter- und Mittelfranken.

Seit dem vergangenen Jahr sind die Verdachtsmeldungen gestiegen, die die betroffenen Branchen selbst machen. Das zeigt, die Sensibilität die Herkunft finanzieller Mittel zu hinterfragen, ist gestiegen. (BSZ)

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