Kommunales

Nicht alles in der Bayreuther Stadtverwaltung funktioniert so gut wie das berühmte Glockenspielwerk der Rathausuhr. (Foto: dpa)

16.05.2015

Buchhalterfehler könnten Bayreuth Millionen kosten

Schuld ist angeblich eine Rechenumstellung im Jahr 2012

Pannen bei der Buchhaltung könnten die Stadt Bayreuth teuer zu stehen kommen. Im Zuge einer Umstellung des buchhalterischen Verfahrens in der Rathausverwaltung zum 1. Januar 2012 sei es zu Fehlern gekommen, sagte Pressesprecher Joachim Oppold. Deshalb seien auch die folgenden städtischen Bilanzen fehlerhaft. Wie der Nordbayerische Kurier unter Berufung auf mehrere Stadtratsmitglieder berichtete, kommen auf die Kommune bis zu 1,5 Millionen Euro Zusatzkosten zu. Oppold dagegen bestätigte lediglich, dass ein externes Unternehmen beauftragt wurde, um die Fehler auszubügeln. Ob die zunächst bewilligten 250 000 Euro dafür ausreichen, sei völlig unklar. (BSZ)

Einen Online-Kommentar verfassen - so geht's

Scrollen Sie einfach ans Ende des Artikels, den Sie kommentieren wollen und geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und einen nickname an. Die Nennung Ihres Namens ist freiwillig. Für die Nutzer sichtbar ist in jedem Fall NUR der nickname. Sie müssen sich auch nicht auf unserer Homepage anmelden. Aber unsere Netiquette akzeptieren. Und schon können Sie loslegen!

Kommentare (1)

  1. Zitrone am 17.05.2015
    Bei der Umstellung des Rechnungswesens dürfte es sich um die Umstellung von der Kameralistik auf die Doppik handeln. Unabhängig von diesen möglichen teuren Umstellungsfehlern wurde seit der Einführung der Doppik noch keine Kosten/Nutzenrechnung veröffentlicht, die den tatsächlichen realen Kosten den erreichten Nutzen gegenüber stellt. Bisher kamen nur die nicht verivizierbaren Schlagworte "mehr Transparenz, Wirtschaftlichkeit, bessere Steuerung durch die Politik". Ich frage mich nach mehr als 10 Jahren Einführung der Doppik "Warum wohl" ?. Wieviel Kindergartenplätze hätten damit geschaffen bzw. Erzieherinnen beschäftigt werden können? Wer von den verantwortlichen Politikern wird dafür zur Rechenschaft gezogen?

Neuen Kommentar schreiben

Die Frage der Woche

Frage der Woche KW 41 (2017)

Sollen Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden?

Umfrage Bild
 

Lesen Sie dazu in der Bayerischen ­Staatszeitung vom 13. Oktober 2017 auch die Standpunkte unserer Diskutanten:

Thomas Mütze, finanzpolitischer Sprecher der Landtags-Grünen

(JA)

Ulrich Binnebößel, Zahlungsexperte beim Handelsverband Deutschland (HDE)

(NEIN)

arrow
Facebook
Vergabeplattform
Vergabeplattform

Staatsanzeiger eServices
die Vergabeplattform für öffentliche
Ausschreibungen und Aufträge Ausschreiber Bewerber

E-Paper
Unser Bayern

Die kunst- und kulturhistorische Beilage der Bayerischen Staatszeitung

Unser Bayern

LesenNachbestellen

Nur für Abonnenten

Shopping
Anzeigen Mediadaten
eaper
E-Paper
ePaper
zum ePaper
Abo Anmeldung

Benutzername

Kennwort

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.