Kommunales

Der 37-jährige Matthias Schneiderbanger wurde erst im Frühjahr dieses Jahres in sein Amt gewählt. (Foto: BSZ)

03.12.2014

Bürgermeister festgenommen

Matthias Schneiderbanger (CSU), Rathauschef im oberfränkischen Zapfendorf, soll 300 000 Euro veruntreut haben. Die Staatswanwaltschaft ermittelt.

Der Bürgermeister der Gemeinde Zapfendorf, Matthias Schneiderbanger (CSU), ist festgenommen worden. Der 37-Jährige soll Geld der rund 5000 Einwohner zählenden Marktgemeinde im Landkreis Bamberg veruntreut haben. Das teilte die Staatsanwaltschaft Hof am Mittwoch mit. Der Leitende Oberstaatsanwalt Gerhard Schmitt sagte, man stehe noch am Anfang der Ermittlungen.
Bei Hausdurchsuchungen seien Unterlagen sichergestellt worden, die nun weiter geprüft werden müssten. Deshalb machte Schmitt zunächst keine Angaben über die mutmaßlich veruntreute Summe. Der Fränkische Tag berichtet von 300 000 Euro, die der Rathauschef der Gemeinde aus dem Landkreis Bamberg illegal kassiert haben soll. Schneiderbanger ist seit März dieses Jahres Rathauschef in Zapfendorf. Zuvor war er Leiter des Standesamtes und stellvertretender Kassenverwalter.
Aufgrund des laufenden Ermittlungsverfahrens ist aus dem Rathaus zurzeit keine Stellungnahme zu bekommen. Am Donnerstag, 4. Dezember, tagt der Gemeinderat. In dieser Sitzung soll es eine Information durch den Zweiten Bürgermeister Siegfried Bauer geben, der aktuell die Amtsgeschäfte führt. Außerdem hat die Staatsanwaltschaft eine Presseerklärung angekündigt. Die Ermittlungen sollen auf Unregelmäßigkeiten in der Haushaltsführung zurückzuführen sein. Welche Vorwürfe genau erhoben werden, ist aktuell noch nicht bekannt.(BSZ)

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