Kommunales

Fahnenübergabe in Alzenau (v. l.): Thomas Herker, Erster Bürgermeister der Stadt Pfaffenhofen – Barbara Stamm, Präsidentin des Bayerischen Landtags – Alexander Legler, Erster Bürgermeister der Stadt Alzenau – Roland Albert, Vorsitzender der Gesellschaft zur Förderung der bayrischen Landesgartenschauen. (Foto: BSZ)

17.08.2015

Gartenschau: Das heißeste, was Alzenau jemals erlebt hat

Emotionaler Abschied und Fahnenübergabe an die „Natur in Pfaffenhofen 2017“

Mit großer Freude über drei gelungene und sonnenreiche Gartenschaumonate und einem wehmütigen Gefühl des Abschieds ist am Sonntag die Bayerische Gartenschau Natur in Alzenau 2015 zu Ende gegangen. Der ergiebige Regen, der sich untypischerweise vom Himmel
über Alzenau ergoss, unterstrich die Abschiedsstimmung.

Beim offiziellen Schlussakt im Generationenpark übergab Alzenaus Bürgermeister
Alexander Legler (CSU) die Gartenschau-Fahne an Thomas Herker (SPD), Erster Bürgermeister
der Stadt Pfaffenhofen, wo 2017 die nächste Natur in der Stadt stattfinden wird.

Legler betonte, dass „mit der Gartenschau eine dauerhafte Bereicherung für unsere Stadt
geschaffen wurde, die durch die beiden Gelände weiter an Attraktivität und Image gewonnen hat und sich jeder darin investierte Euro gelohnt habe.“ Denn, schon jetzt „hat sich das gesamte Gelände als beliebter Treffpunkt gezeigt und bewährt.“ Besonderen Dank sprach
Legler dem Gartenschau-Team aus, das unter der Geschäftsführung von Michael Neumann und Robert Sitzmann, mit unermüdlicher Einsatzbereitschaft die Gartenschau gestaltete.

Gartenschau in Stadtentwicklung integrieren

Auch in Pfaffenhofen ist die Gartenschau in die nachhaltige Stadtentwicklung integriert und wird unter dem Vorhaben, Pfaffenhofen wieder an die Ilm zu bringen, umgesetzt. Leglers Amtskollege Herker bezeichnete die im Zuge der Gartenschau geschaffenen Naherholungsflächen als „Werte für Generationen, die Ihnen nie jemand wieder nehmen kann“.

Roland Albert, Vorsitzender der Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschauen nahm sichtlich gerührt Abschied von seiner Heimat-Gartenschau und zeigte sich
bezüglich der herausragenden Beteiligung regionaler Vereine, Organisationen und Unternehmen stolz darauf, „unsere Akteure deutlich gemacht haben, was Verbundenheit mit der Heimat an Werten in sich birgt.“

Barbara Stamm (CSU), Präsidentin des bayerischen Landtags, plädierte in ihrem Grußwort an das Miteinander und die Verwurzelung der Menschen in der globalisierten Welt, was durch öffent-liche Flächen wie die neu geschaffenen Parkanlagen gestärkt wird. Positiv bewertete sie das für Alzenau unübliche Regenwetter, das den Abschiedstag begleitete, denn „wenn hier drei Monate mit der Gießkanne gegossen werden musste, um die wunderbare Pracht zu erhalten, und heute deutlich wird, dass wir doch noch auf eine Wasserversorgung von oben hoffen
können – ich würde das als Geschenk betrachten.“

Über 270.000 Gäste besuchten die Gartenschau in Alzenau. Ein großer Erfolg, angesichts der extremen Temperaturen in Alzenau, wie Legler betonte. Das Sommermärchen mit mehr als 2000 Veranstaltungen an 87 Tagen wird unvergessen bleiben. Den Alzenauer Bürgerinnen und Bürgern stehen nun zwei wunderbare Parkanlagen im Herzen der Stadt als lebendiger Treffpunkt für Jung und Alt zur Verfügung.
(Jutta Kriegsmann)

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