Kommunales

Angesichts mancher innerstädtischer Abfallberge erscheint das Ideal hundertprozentigen Recycling derzeit noch sehr unwahrscheinlich. (Foto: Christ)

24.04.2015

Der Traum von der Stadt ohne Müll

Wie sich Kommunen in Bayern auf das "Null-Abfall-Programm" der EU bis 2025 vorbereiten

Werden die Menschen in Europa bald so wirtschaften, dass keinerlei Abfall mehr entsteht? Mit ihrem „Null-Abfall-Programm“ will sich die EU-Kommission diesem Ziel zumindest annähern. Bis 2025 sollen keine recyclingfähigen Abfälle mehr deponiert werden dürfen, bis 2030 soll die Abfalldeponierung „praktisch abgeschafft“ werden. Hintergrund: Aktuell erzeugt jeder EU-Bürger noch fünf Tonnen Abfall im Jahr. Nur ein Drittel davon wird effektiv recycelt.
Auch Bayerns Kommunen sind überzeugt, dass sich diese Quote steigern lässt. „Es wird aber auch 2030 noch Abfälle geben“, ist sich Dieter Gerlach, Geschäftsführer der Aschaffenburger Stadtwerke, sicher: „Wir werden sie aber stärker als bisher als Rohstoffe in den Produktionskreislauf zurückführen oder als Energieträger einsetzen.“ Wie stark man sich dem Ideal des EU-Programms annähern kann, hängt seiner Meinung nach nicht allein von der kommunalen Abfallentsorgung ab. Auch die private Industrie sei gefordert. „Produkte müssten reparaturfreundlicher und recyclinggerechter konstruiert werden“, fordert Gerlach. Derzeit sei es noch zu lukrativ, kurzlebige, schnell verschleißbare Waren herzustellen. Die Recyclingquote könne aber auch durch Aufklärung der Bevölkerung „noch etwas“ gesteigert werden. Derzeit wird in Aschaffenburg eine stoffliche Wiederverwertungsquote von etwa 70 Prozent erreicht ... (Pat Christ)

Lesen Sie den vollständigen Artikel in der gedruckten Ausgabe der Bayerischen Staatszeitung vom Freitag, 24. April 2015.

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