Kommunales

Damit alle Dörfer so schön aussehen, hat das Landwirtschaftsministerium jetzt ein neues Förderprogramm aufgelegt. (Foto: dpa)

11.06.2015

Dörfer schneller erneuern

Neues Förderinstrument für den ländlichen Raum

Mit einer neuen Förderrichtlinie will Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU) die Gemeinden im ländlichen Raum noch gezielter und schneller bei der Umsetzung von Projekten unterstützen. Künftig sollen nach einem zügigen Auswahlverfahren an den Ämtern für Ländliche Entwicklung rasch und flächendeckend Dorferneuerungs- und Infrastrukturprojekte mit 60 Prozent der Kosten aus EU-Mitteln gefördert werden. Die formelle Einleitung von Dorferneuerungen ist hierzu nicht mehr erforderlich. „Das neue Förderinstrument punktet mit Schnelligkeit und eröffnet Freiräume“, sagte Brunner bei einer Fachtagung der Bayerischen Verwaltung für Ländliche Entwicklung in Hirschaid bei Bamberg. Gefördert werden zum Beispiel Nahversorgungs- oder Gemeinschaftseinrichtungen zur Stärkung der Ortszentren oder Infrastrukturprojekte wie Verbindungs-, Wald- und Feldwege. „Damit wird das bewährte Förderportfolio zur Stärkung der Gemeinden und des ländlichen Raums um einen wichtigen Baustein ergänzt“, so der Minister.

Laut Brunner sind die Ämter für Ländliche Entwicklung kompetente Ansprechpartner und Ratgeber für ländliche Gemeinden. Mir ihren Instrumenten Dorferneuerung, Gemeindeentwicklung, Integrierte Ländliche Entwicklung und Infrastrukturentwicklung betreuen sie in über 1000 Gemeinden fast 2400 Projekte und gestalten attraktive Standortbedingungen für eine Millionen Bürger. „So helfen wir den ländlichen Räumen, sich für die Herausforderungen der demographischen Entwicklung, des Strukturwandels und der gesellschaftlichen Veränderungen zu rüsten“, sagte der Minister. (BSZ)

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Kommentare (1)

  1. mashmash am 15.06.2015
    Die ALE´(n) sind vor Allem sich selbst erhaltende Bürokratische Stellen, die sehr darauf achten, dass es nicht auffällt dass ihre eigentliche Daseinsberechtigung längst weg gefallen ist. Dafür sollte man als kritischer Journalist mal die Kosten für die Bürokratie generell aber insbesondere bei der ländlichen Entwicklung dem Nutzen bzw. nur den ausgezahlten Beträgen gegenüber setzen.
    Dazu kommt bei den ALEn dass diese (sowie die Gemeinden) eigentlich Dienstleister für die vielen ehrenamtlichen Antragsteller sind, aber selten bis nie Zeit haben, wenn die berufstätigen Ehrenamtlichen Zeit haben.
    Ich denke eine grundsätzliche Neueinschätzung dieser überkommenen sich selbst erhaltenden Strukturen sollte dringend angedacht werden

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