Kommunales

Die Würzburger Julius-Maximilians-Universität ist führend bei der Erforschung von Infektionskrankheiten. Das neue Helmholtz-Zentrum soll diesen Schwerpunkt noch weiter ausbauen. (Foto: JMU)

06.08.2014

Erste konkrete Projekte der neuen Nordbayern-Initiative

Die Universität Würzburg erhält Unterfrankens erstes Helmholtz-Zentrum und in Hof wird ein Institut für Wassermanagement eröffnet.

Kaum ist die neue so genannte Nordbayern-Initiative der bayerischen Staatsregierung beschlossen - durch sie sollen in den nächsten Jahren für Wirtschafts, Wissenschaft und Kultur fast 600 Millionen Euro in die drei fränkischen Bezirke und in die Oberpfalz fließen -, da gibt es schon erste Nutznießer: die Würzburger Julius-Maximilians-Universität erhält ein Helmholtz-Institut, mithin das erste in Unterfranken. "Diese Ansiedlung erfolgt vor dem Hintergrund des bereits bestehenden Zentrums für Infektionsforschung (ZINF) an unserer Universität, das bereits jetzt schon hochgradig interdisziplinär und international vernetzt arbeitet und international höchste Anerkennung genießt", freut sich Hochschulpräsident Alfred Forchel. "In idealer Ergänzung mit der Forschungsleistung des Helmholtz-Zentrums in Braunschweig können durch ein Helmholtz-Institut in Würzburg wertvolle Impulse zur Erforschung von neuen Therapieansätzen bei Infektionskrankheiten entwickelt werden", so Alfred Forchel.

Neue Jobs in der Umwelttechnologie


Und auch in Hof haben sie Grund zur Freude: Das seit langem geforderte Wassermanagementinstitut an der Hochschule Hof steht nun vor der Verwirklichung. Offiziell wird die Einrichtung unter dem Namen Energie- und wasserautarke Forschungspyramide an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hof errichtet. "Mit dieser Entscheidung können wir nun einen weiteren, ganz wichtigen Schritt gehen, um den Strukturwandel in unserer Region zu bewältigen und noch mehr zukunftsfähige Arbeitsplätze im Bereich der Umwelttechnologie zu schaffen", jubelt Oberbürgermeister Harald Fichtner (CSU). Hintergrund: Der Wasser- und Umweltsektor verzeichnet weltweit hohe Wachstumsraten. Die Sicherung von sauberem Trinkwasser ist heute schon eine der großen Fragen der Menschheit. "Unsere Unternehmen und wir als Kommune wollen davon dauerhaft profitieren und uns bestmöglich aufstellen", verspricht der Oberbürgermeister. (APL)

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Kommentare (1)

  1. Sepp am 24.08.2015
    Hof bekommt ein "Wassermanagmentinstitut". Könnte durch die Nordbayerninitiative auch die weitere Zukunft unserer Ausflugsgaststätte gesichert werden, die an keiner kommunalen Trinkwasserversorgung angeschlossen ist, und die sich selbst unter großem Aufwand mit Trinkwasser versorgen muß? Niemand nimmt Rücksicht auf mich, für meinen Hausbrunnen gibt es ja keine Wasserschutzzone. Jedes Jahr muß ich dem Gesundheitsamt einen umfangreichen Untersuchungsbericht über unser Wasser vorlegen. Was habe ich davon? Sollte es einmal zu einer erheblichen Störung in unserer privaten Hauswasserversorgung kommen, dann müßte der Betrieb der Gaststätte eingestellt werden. " Jobs " würden wegfallen. Gibt es auch ein " Wassermanagment " für die Praxis, konkret vor Ort?

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