Kommunales

Gesünder und preiswerter: Das Fahrrad als Fahrzeug in der City. (Foto: dpa)

27.10.2014

Fahrrad in Großstädten bald beliebter als Auto

Immer mehr Bewohner von Städten mit mehr als 500 000 Einwohnern besitzen als Fortbewegungsmittel nur noch ein Radl.

Das Fahrrad wird in deutschen Metropolen immer mehr zum Haupt-Verkehrsmittel. 30 Prozent der Haushalte in Großstädten (ab 500 000 Einwohner, im Freistaat zählen dazu München und Nürnberg) besaßen zum Jahresanfang 2013 ausschließlich Fahrräder, also keine Autos oder Motorräder. Zu diesem Ergebnis kam jetzt das Statistische Bundesamt in Wiesbaden.
„Damit hält der Siegeszug des Fahrrades in deutschen Großstädten an“, sagt Konrad Irlbacher, Inhaber des Fahrradherstellers corratec mit Sitz in Raubling im Landkreis Rosenheim.  „Die Nachfrage nach entsprechend ausgestatten City-Bikes in Deutschland steigt permanent“, so der Unternehmer weiter. Besonders Fahrräder mit wartungsarmen Nabenschaltungen würden dabei immer stärker nachgefragt, aber auch das elektrisch unterstützte City-Bike (E-Bike) erweitere die urbane Zielgruppe spürbar.
Diesen Trend können auch die Wiesbadener Statistiker bestätigen. Ein Zehnjahresvergleich zeigt, dass der Anteil der Haushalte, die nur über Räder als Verkehrsmittel verfügen, in den deutschen Städten ab 500 000 Einwohner steigt: Im Jahr 2003 hatte deren Anteil noch bei 22 Prozent gelegen – acht Prozentpunkte unter dem heutigen Anteil.
Die höchste Dichte an reinen Fahrradfahrern weist in Bayern freilich Erlangen auf - was wohl dem prozentual höchsten Anteil von Studenten an der Gesamtbevölkerung innerhalb Bayerns geschuldet sein mag. (BSZ)

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