Kommunales

Heimspiele des Rekordmeisters sind immer auch eine Herausforderung für den ÖPNV - und die Nicht-Fans unter den Fahrgästen. (Foto: dpa)

06.03.2015

Foulspiel beim Fan-Transport

MVG und FC Bayern streiten über Konsequenzen aus überhöhtem Fahrgastansturms bei Heimspielen des Vereins

Der FC Bayern München steht unter Druck. Allerdings nicht auf dem Spielfeld, dort können die anderen Bundesligavereine den Tabellenführer der FußballBundesliga derzeit nur selten richtig in Bedrängnis bringen. Dem Rekordmeister droht Ungemach von einem eher ungewohnten Gegner: der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG). Denn seit die Allianz Arena, das Heim-Stadion des Vereins, im Norden der Landeshauptstadt zu Jahresbeginn um 4000 auf 75 000 Plätze erweitert wurde, sind die U-Bahnen an den Spieltagen noch überlasteter als bisher. Das Projekt Kapazitätserhöhung der Bayern droht daher zu scheitern.
Denn genehmigt ist die Stadionerweiterung vorerst nur bis zum Saisonende. Um den öffentlichen Nahverkehr nicht zusätzlich zu belasten, hat sich der Fußballclub im Gegenzug dazu verpflichtet, bei bestimmten Spielen mit Shuttle-Bussen für Entlastung in der U-Bahnlinie U 6 und an zentralen U-Bahnhöfen wie dem Marienplatz, dem Odeonsplatz oder der Münchner Freiheit zu sorgen. Die Busse fahren im Zehn-Minuten-Takt von der Donnersbergerbrücke direkt nach Fröttmaning. Bisher nutzen nach Angaben der MVG aber viel zu wenige Fußballfans dieses Angebot. Da der Großteil der Fans wie der Anhänger der gegnerischen Mannschaften keine Münchner sind, dürfte das Angebot auch nicht sonderlich bekannt sein... (Daniel Wenisch)

Lesen Sie den vollständigen Artikel in der gedruckten Ausgabe der Bayerischen Staatszeitung vom Freitag, 6. März 2015.

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