Kommunales

Auch wenn die Modedroge Crystal in der Rauschgiftszene immer beliebter wird – die meisten Junkies in Bayern konsumieren noch immer Heroin. (Foto: dpa)

22.05.2015

Immer mehr Drogentote in Bayerns Großstädten

In Nürnberg sterben mehr Junkies als irgendwo sonst in Deutschland, aber auch München hat frühere Szene-Hochburgen wie Frankfurt/M. längst überholt

In keinem anderen deutschen Flächen-Bundesland sterben, in Relation zur Bevölkerungszahl, so viele Menschen an Drogen wie in Bayern. Unter den Städten im Freistaat liegt Nürnberg an der Spitze. Doch andere Regionen Bayerns, darunter auch eher ländlich geprägte Gegenden Schwabens oder Ostbayerns, holen zahlenmäßig auf.

Nicht immer kommen die Mediziner rechtzeitig. Anfang April dieses Jahres etwa wurde ein Süchtiger tot in einer Damentoilette am U-Bahnhof Theresienhöhe gefunden. Allein bis zum 2. April dieses Jahres zählte die Münchner Polizei 21 Drogentote. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres wurden nur neun Fälle verzeichnet. 2012 hatten die Kriminalbeamten an der Isar in einem Jahr noch 39 Todesfälle registriert, im vergangenen Jahr waren es bereits 48. Das waren pro 100 000 Einwohner im Jahr 2014 gut 3,4 Drogentote. Damit lag München 2014 nach Auswertungen deutscher Landeskriminalämter zufolge sogar vor der einstigen Junkie-Metropole Frankfurt/M. (3,3). Zum Vergleich: In Dortmund starben auf 100 000 Einwohner gerechnet im Schnitt 1,2 Süchtige, in Düsseldorf waren es 1,7 und in Stuttgart 1,9. Mehr Menschen starben pro Kopf jedoch beispielsweise in Berlin (3,7)... (Tobias Lill)

Lesen Sie den vollständigen Artikel in der gedruckten Ausgabe der Bayerischen Staatszeitung vom Freitag, 22. Mai 2015.

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