Kommunales

750 000 Tonnen ausrangierter Textilen fallen jährlich in Deutschland an. (Foto dpa)

02.08.2013

Lukratives Geschäft mit alter Kleidung

Kommunen und kommerzielle Sammler geraten immer häufiger aneinander

Alte Textilien zu sammeln ist für private Entsorgerfirmen legal. Allerdings muss die Sammlung seit einem Jahr bei der jeweiligen Kommune angezeigt werden. Doch jetzt bahnt sich ein Konflikt an. Die Städte wollen in dieser lukrativen Branche stärker mitmischen. Die kommerzielle Anbieter bangen deshalb um ihr Geschäftsmodell.

„Am Ende des Anzeigeverfahrens kann eine behördliche Untersagung stehen“, erläutert Heiner Bauer von der Stadt München. Dass gewerbliche Sammlungen in München künftig häufiger untersagt werden, davon dürfen Sammelfirmen ausgehen. Denn München – wie auch andere Städte – wollen ein eigenes Erfassungssystem für Textilien einführen. Das im Juni 2012 in Kraft getretene Gesetz zur Förderung der Kreislaufwirtschaft gibt den Kommunen nämlich beim Einsammeln von Wertstoffen wie alten Kleidern den Vorrang. In mehreren Großstädten außerhalb Bayerns sind deshalb bereits kommunale Container für gebrauchte Textilien aufgestellt. Als eine der ersten Städte stieg das thüringische Jena im Herbst vergangenen Jahres in das Entsorgungsgeschäft mit alter Kleidung ein ... (Pat Christ)


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