Kommunales

Scheinbar idyllisch: Die Alte Mainbrücke in Würzburg. Doch für die Bürgerwehr "Lupus" schlummert im Schutz der Dunkelheit das Verbrechen. (Foto: DPA)

12.11.2013

Lupus auf Ganovenjagd

In Würzburg sorgt eine umstrittene neue Bürgerwehr für Protest bei Landes- und Kommunalpolitikern

Zwar geht die Zahl von Gewaltverbrechen im öffentlichen Raum seit Jahren kontinuierlich zurück – trotzdem fühlen sich immer mehr Menschen bedroht. Objektive Sicherheit und subjektives Sicherheitsempfinden klaffen in Bayern auseinander. Es schlägt die Stunden privater Bürgerwehren. Doch deren Image ist durchwachsen.
Sie als „Sheriffs“ zu bezeichnen, heißt, sie misszuverstehen, behauptet die 20-köpfige Würzburger Truppe mit dem lateinischen Namen „Lupus“ (Wolf), die seit einem Jahr in der Domstadt patrouilliert. Schließlich, so argumentieren die Mitglieder, würden sie ja auch Aufgaben erledigen, die nichts mit dem Kampf gegen Kriminalität zu tun haben. Oder kümmern sich Sheriffs um hilflose Igel? Eben, Lupus tut das – nach eigenen Angaben. Das finden Tierfreunde gut.
Ebenso groß ist aber auch der Protest über das eigenmächtige Treiben der Crew. Verboten ist „Lupus“ (noch) nicht. Nur Uniform und die so genannte Eigenschutzausrüstung wurden bisher untersagt. Das bayerische Innenministerium möchte Lupus allerdings am liebsten verbieten... (Pat Christ)

Lesen Sie den vollständigen Artikel in der gedruckten Ausgabe der Bayerischen Staatszeitung vom 15. November 2013

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