Kommunales

Der rund 3500 Einwohner zählende Ort ist bekannt durch sein Maristenkloster. (Foto: Gemeinde Furth)

01.12.2014

Nachhaltigste Gemeinde Deutschlands

Furth im Landkreis Landshut wurde bei einem bundesweiten Wettbewerb ausgezeichnet.

Die niederbayerische Gemeinde Furth (Landkreis Landshut) hat den Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie Kleinstadt errungen. Nürnberg ist unter den Top 3 bei den Großstädten. Neben Spitzenreiter Dortmund wurden die Frankenmetropole und Karlsruhe am Freitagabend in Düsseldorf ausgezeichnet, teilte die Stadt mit.
Furth betreibe eine konsequent am Nachhaltigkeitsgedanken ausgerichtete Politik, so die Jury. Das Konzept umfasse acht Handlungsfelder, aus denen Maßnahmen abgeleitet und überzeugend in die Verwaltung integriert würden. Im Bereich Klimaschutz setze die Gemeinde mit ihrem Konzept zu erneuerbaren Energien regionale Maßstäbe. Furth habe es geschafft, eine Mitmachkultur zu etablieren, hieß es.
Nürnberg erhielt die Auszeichnung, laut Jurybegründung, weil die Großstadt vorbildlich im Klimaschutz sei, im Erhalt und in der Förderung von Biodiversität "sowie im sozialen Bereich mit einer hervorragenden Bildungs- und Integrationsarbeit". Die "BioMetropole" setze Akzente, fördere den Bereich Bio-Lebensmittel und sehe sich in der Verantwortung für die ganze Region. Gelobt wurde insbesondere das Nachhaltigkeitsmonitoringverfahren mit 200 Indikatoren. Nürnberg hatte sich zusammen mit 64 anderen Kommunen beworben.
Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist die nationale Auszeichnung für Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung. Der Preis wird seit 2008 jährlich vergeben von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis in Zusammenarbeit mit Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen. (epd)

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