Kommunales

In Regensburg leben rund 20 000 Buben und Mädchen unter 14 Jahren. (Foto: dpa)

23.02.2015

Regensburg ist erste "kinderfreundliche Kommune" Bayerns

Mit dem Siegel soll die konsequente Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention auf lokaler Ebene gefördert werden

Regensburg darf sich als erste Stadt in Bayern als "Kinderfreundliche Kommune" bezeichnen. Eine entsprechende Plakette vom Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen Unicef und dem Deutschen Kinderhilfswerk wurde der Stadt jetzt verliehen. Mit dem Siegel "Kinderfreundliche Kommune" soll die konsequente Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention auf lokaler Ebene gefördert werden, wie es heißt. Dazu müssen Städte und Gemeinden gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen einen Aktionsplan beschließen. Die rund 20.000 Jungen und Mädchen in der ostbayerischen Kommune sollen künftig stärker an Entscheidungen beteiligt werden. Zuvor waren sie nach ihren Wünschen und Vorstellungen befragt worden. So will die Stadt mit rund 136 000 Einwohnern insgesamt etwa einen Jugendbeirat gründen. Den städtischen Angaben zufolge sollen 25 junge Regensburger dem Gremium angehören, das im Herbst gewählt werden soll.
Bundesweit gibt es seit 2012 neben Regensburg weitere Pilotstädte, die derzeit auf das Siegel hinarbeiten oder die Plakette bereits für vier Jahre erhalten haben. Dazu zählen Hanau, Köln, Weil am Rhein und Wolfsburg in Westdeutschland sowie Halle an der Saale und Senftenberg in Südbrandenburg. Um die Auszeichnung bewerben sich inzwischen weitere zehn Kommunen aus sieben Bundesländern.(epd)

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Kommentare (1)

  1. Roland am 24.02.2015
    Kinderfreundlich ja, aber Studentenfeindlich!

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