Kommunales

Junge Menschen mit Behinderung sollten ohne Schulbegleiter am Unterricht teilnehmen können. (Foto: dpa)

02.07.2015

Bayerischer Bezirketag kritisiert Kultusministerium scharf

Trotz mehrerer Resolutionen keine Reaktion aus dem Ministerium

Scharfe Kritik am bayerischen Kultusministerium übte heute der Bayerische
Bezirketag bei seiner Vollversammlung in Amberg. Denn laut Bezirketagspräsident
Josef Mederer (CSU) sei nach wie vor ungeklärt, wie Kinder und Jugendliche mit
Behinderung im Zuge der Inklusion von Menschen mit Behinderung im
Regelschulsystem unterrichtet werden können. "Das mehrfach vorgetragene Angebot
des Bayerischen Bezirketags, die Schulbegleitung inhaltlich und gegebenenfalls
auch finanziell gemeinsam mit uns neu zu regeln, wurde vom Kultusministerium
bislang nicht in unserem Sinne aufgegriffen", monierte Mederer.

Der Bayerische Bezirketag fordert über alle in ihm vertretenen Fraktionen hinweg
vom Kultusministerium, das inklusive Schulsystem so auf- und auszubauen, dass
junge Menschen mit Behinderung ohne den Einsatz von Schulbegleitern auskommen.
Vorrangig geht es bei hier um die Finanzierung, die der Bayerische Bezirketag in
der Verantwortung des Freistaats sieht.

Doch trotz mehrerer Resolutionen des Bayerischen Bezirketags stelle sich das
Kultusministerium taub. "Das geht so nicht", kritisierte die Landrätin des
Landkreises Kitzingen und Bezirkstagsmitglied, Tamara Bischof (Freie Wähler), in
Amberg. Die Vollversammlung des Bayerischen Bezirketags forderte das Ministerium zum Dialog und zum Handeln auf. (Ralph Schweinfurth)

Die vollständigen Seiten des Bayerischen Bezirketags Teil 1

Die vollständigen Seiten des Bayerischen Bezirketags Teil 2

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