Kommunales

Hier wird Bio-Salat angebaut. (Foto: dpa)

16.04.2015

Sieben weitere Öko-Modellregionen

Die Gebiete sind Gewinner einer zweiten Wettbewerbsrunde des Landwirtschaftsministeriums

Sieben weitere bayerische Gemeindebündnisse dürfen sich künftig offiziell „Öko-Modellregion“ nennen: der Landkreis Amberg-Sulzbach mit der Stadt Amberg, die Integrierte Ländliche Entwicklung Ilzer Land (Lkr. Freyung-Grafenau und Passau), das Miesbacher Oberland, der Landkreis Oberallgäu mit der Stadt Kempten, die Interkommunale Allianz Oberes Werntal (Lkr. Schweinfurt und Bad Kissingen), der Landkreis Rhön-Grabfeld sowie die Allianz Waldsassengau (Lkr. Würzburg). Das hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU) in München bekannt gegeben.

Die sieben Regionen sind die Gewinner einer zweiten Wettbewerbsrunde, die Brunner nach dem großen Zuspruch im vergangenen Jahr ausgelobt hatte, um die Produktion heimischer Bio-Lebensmittel und das Bewusstsein für regionale Identität voranzubringen. „Die Bündnisse haben überzeugende Strategien präsentiert, wie sie Ökologie, Regionalität und Nachhaltigkeit zukunftsweisend umsetzen wollen“, sagte der Minister. Die Urkunden wird Brunner am 18. Mai bei einem Festakt im Landwirtschaftsministerium überreichen. Gemeinsam mit den fünf Siegern der ersten Auswahlrunde gibt es damit jetzt landesweit zwölf „Öko-Modellregionen“.

Der Wettbewerb ist Bestandteil des Landesprogramms „BioRegio Bayern 2020“,  mit dem der Minister die Ökoproduktion im Freistaat voranbringen will. Eine zehnköpfige Jury hatte die Konzepte bewertet und die Sieger ausgewählt. Im Vordergrund standen Projekte zur Förderung ökologischer Lebensmittel, bei der Beurteilung spielten aber auch Aspekte wie erneuerbare Energien, Energieeffizienz, soziales Engagement im Umweltbildungsbereich und kommunale Aktivitäten für den Natur- und Ressourcenschutz eine wichtige Rolle. Für das Projektmanagement bei der Umsetzung der Konzepte erhalten die anerkannten Modellregionen über die zuständigen Ämter für Ländliche Entwicklung mindestens zwei Jahre lang einen Zuschuss von 75 Prozent der Personalkosten. (BSZ)

 

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