Kommunales

Die Stadt Memmingen und der Landkreis Unterallgäu wollen zusammen mehr als 4,5 Millionen Euro in Gewerbeflächen auf dem Flughafen-Gelände investieren. (Foto: dpa)

06.10.2015

Streit um Gewerbeansiedlungen am Allgäu Airport

Bürgerbegehren in Memmingen ist zulässig

Die Bürger der Stadt Memmingen und des Landkreises Unterallgäu entscheiden am 22. November über den Kauf von Grundstücksflächen am Allgäu-Airport. Sowohl der Stadtrat als auch der Kreistag haben das Bürgerbegehren des "Bündnisses für verantwortlichen Umgang mit Steuergeldern - kein Geld für Flughafengrundstücke" für zulässig erklärt. Die Initiative hat nach eigenen Angaben gut 8500 Unterschriften gesammelt. Sie will verhindern, dass die Stadt und der Landkreis zusammen mehr als 4,5 Millionen Euro in Gewerbeflächen auf dem Flughafen-Gelände investieren.

Die Geldspritzen sind Teil eines neuen Konzepts für den finanziell angeschlagenen Regionalflughafen. Danach sollen Flächen, die nicht für den Flugbetrieb benötigt werden, wirtschaftlich genutzt werden. Fast alle Landkreise und kreisfreien Städte der Region wollen sich an der Airport-Grundbesitzgesellschaft beteiligen und in Flächen investieren. Die Stadt Memmingen will dafür 2,15 Millionen Euro zur Verfügung stellen, der Landkreis Unterallgäu etwas mehr. Die Stadt und der Landkreis werben um die Zustimmung der Bürger für die gefassten Beschlüsse.
(dpa)

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