Kommunales

Auch Münchens Oberbürgermeister Dieter Rieter (SPD, links) und sein Vize Josef Schmid (CSU) sind leidenschaftliche Karussellfahrer. Wie sicher die Tour ist, ist eine andere Frage. (Foto: dpa)

18.05.2017

Streit um Karussell dreht sich weiter

Wiesn-Schausteller wehrt sich gegen moderne DIN-Vorschriften für historische Anlage

Der Streit um strenge technische Standards auch für ältere Karussells und Fahrgeschäfte auf der Münchner Wiesn beschäftigt am Donnerstag, 18. Mai 2017 den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof. Ein Schausteller wehrt sich dagegen, dass er mit seinem gut 25 Jahre alten Fahrgeschäft neue DIN-Vorschriften einhalten soll, die beim Bau seines Geschäfts noch gar nicht galten. Rund 100 Betreiber von Oktoberfest-Fahrgeschäften sind von vergleichbaren Anordnungen des TÜV betroffen, die aus der Umsetzung von EU-Vorschriften in Landesrecht im Jahr 2013 resultieren.

Sieg in erster Instanz


In der ersten Instanz hatte der Schausteller 2015 vor dem Verwaltungsgericht in München Recht bekommen. Die Schausteller argumentieren, Umbauten seien mit hohen Kosten verbunden und sicherheitstechnisch nicht unbedingt sinnvoll. Auf dem Oktoberfest gibt es eine ganze Reihe historischer, an die hundert Jahre alte Fahrschäfte, die teils nur noch auf der Wiesn aufgebaut werden. Sie sind allerdings von den neuen Vorschriften eher nicht betroffen - denn diese bezieht sich vorwiegend auf schnelle Fahrgeschäfte. Doch auch von diesen gibt es noch zahlreiche Exemplare auf Deutschlands größtem Volksfest. (dpa)

Einen Online-Kommentar verfassen - so geht's

Scrollen Sie einfach ans Ende des Artikels, den Sie kommentieren wollen und geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und einen nickname an. Die Nennung Ihres Namens ist freiwillig. Für die Nutzer sichtbar ist in jedem Fall NUR der nickname. Sie müssen sich auch nicht auf unserer Homepage anmelden. Aber unsere Netiquette akzeptieren. Und schon können Sie loslegen!

Kommentare (0)

Es sind noch keine Kommentare vorhanden!

Neuen Kommentar schreiben

Die Frage der Woche

Frage der Woche KW 38 (2017)

Soll die Kanzlerschaft zeitlich begrenzt werden?

Umfrage Bild
 

Lesen Sie dazu in der Bayerischen ­Staatszeitung vom 22. September 2017 auch die Standpunkte unserer Diskutanten:

Ates Gürpinar, Landessprecher der Linken Bayern

(JA)


Michael Frieser, rechtspolitischer Sprecher der CSU-Landesgruppe im Bundestag

(NEIN)

arrow
Facebook
Vergabeplattform
Vergabeplattform

Staatsanzeiger eServices
die Vergabeplattform für öffentliche
Ausschreibungen und Aufträge Ausschreiber Bewerber

E-Paper
Unser Bayern

Die kunst- und kulturhistorische Beilage der Bayerischen Staatszeitung

Unser Bayern

LesenNachbestellen

Nur für Abonnenten

Shopping
Anzeigen Mediadaten
eaper
E-Paper
ePaper
zum ePaper
Abo Anmeldung

Benutzername

Kennwort

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.