Kommunales

Der 45-jährige Christian Schuchardt stammt aus Frankfurt/M. und war vor seiner Wahl zum OB sieben Jahre Kämmerer von Würzburg. (Foto: Christ)

26.09.2014

"Unsere Kessellage macht Umweltzonen notwendig"

Der neue Würzburger OB Christian Schuchardt (CDU) über Theater-Umbauten, Feinstaub-Belastung und die Förderung von Wohneigentum für junge Familien

Kämmerer gegen Kulturreferent: Ein solches Duell um den Posten des Oberbürgermeisters hatte es zuvor noch nicht gegeben in einer bayerischen Großstadt. Am Ende setzte sich Christian Schuchardt gegen Muchtar Al Ghusain (SPD) durch. Der Finanzprofi ist erster Rathauschef des Freistaats mit CDU-Parteibuch – und will das auch nicht ändern.

BSZ Herr Schuchardt, manchmal knirscht es ja ganz schön im Würzburger Stadtrat – nervt das?
Schuchardt Im Würzburger Stadtrat gibt es keine klaren Mehrheiten. Das bedeutet, dass Überzeugungsarbeit zu leisten ist, um den richtigen Weg für das jeweilige Thema zu finden. Ein vertrauensvolles Klima herzustellen, ist deshalb eine Daueraufgabe. Dazu gehört zum Beispiel auch der offene Umgang mit Informationen.

BSZ Daran gab es ja in der Vergangenheit ja häufig Kritik.
Schuchardt Richtig. Gerade deshalb ist es wichtig, für eine Vertrauenskultur zu sorgen. Zumal für die meisten Entscheidungen ja nicht nur eine Sitzung erforderlich ist. Oft müssen über mehrere Jahre hinweg ein Dutzend Entscheidungen getroffen werden.

BSZ Zum Beispiel, was das Sorgenkind Theater anbelangt. Die Sanierung des Theaters war ja auch im Wahlkampf ein großes Thema. Was ist denn hier der aktuelle Stand der Dinge?
Schuchardt Wir haben eine interfraktionell besetzte Arbeitsgruppe eingerichtet. Zur Erinnerung: Zum Ende des Wahlkampfes stand eine Lösung im Raum, die viel zu groß und viel zu teuer war. Allein die Sanierung hätte 45 Millionen Euro gekostet. Hinzu wären 15 Millionen Euro für die Frankenhalle als Ausweichspielstätte gekommen. Wir bemühen uns jetzt darum, dass das Theater durch ein minimalistisches Sanierungskonzept wieder Boden unter den Füßen gewinnt.
(Interview: Pat Christ)

Lesen Sie das vollständige Interview in der gedruckten Ausgabe der Bayerischen Staatszeitung vom 26. September 2014.

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